nach Absturz: ext2 schnell kaputt?

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From: Jonas Binding (jonas_at_familiebinding.de)
Date: 21. Nov 1999


Hallo allerseits!
Nachdem ich ja jetzt seit etwa drei Monaten auf der Liste bin, habe ich es
letzte Woche endlich Zeit gefunden, auf meinem Rechner Linux zu
installieren. Ich habe vorerst nur eine SuSE 6.2-Evaluationsversion, die
halt nur aus einer CD besteht, und daher nicht ganz so viele Packete dabei
hat.
Jetzt war ich vor ein paar Tagen am herumspielen mit meinen gpm / X
Mauseinstellungen, da ich moeglichst viele Tasten meiner Genius Netmouse
Pro im Text- und Grafikmodus verwenden koennen wollte. Irgendwann hatte
ich mir anscheinend das X etwas verkonfiguriert, jedenfalls hat es sich
komplett aufgehaengt. Der Mauszeiger wurde zwar noch ueber den Bildschirm
bewegt, und die Anzeige war auch nicht irgendwie zerschossen. Ich konnte
allerdings weder mit der Maus noch mit der Tastatur etwas machen, also
auch nicht auf die Console zurueckwechseln, X mittels Strg-Alt-Backspace
beenden oder den Rechner mit Strg-Alt-Entf neustarten. Ich konnte glaube
ich nicht einmal mehr die Num Lock LED abschalten.
Ich glaubte mich zu erinnern, dass der Kernel alle paar Minuten ein sync
durchfuehrt und liess den Rechner etwa 15 min stehen, bevor ich mit Reset
neustartete.
Beim wiederhochfahren fand fsck auch prompt soviele Fehler, dass der
Rechner mich erstmal in den Singleuser Modus schickte, wo ich dann halt
fsck manuell ausfuehrte und neustartete. Danach habe ich die Pakete, von
denen ich sicher wusste, dass sie ein paar Dateien nach lost+found
geschickt hatten, neu installiert. Kann man danach aber der Installation
bzw. der ext2-Partition noch trauen, wo er so viele Fehler gefunden hat?
Die Frage ist also eigentlich, wie gruendlich ist fsck.ext2 mit dem
Fehlerwegmachen? Gab es etwas, was ich evtl. haette anders machen koennen,
um den Rechner nicht mit Reset neustarten zu muessen bzw. anderweitig den
Datenverlusst zu vermeiden?
Als der Rechner abstuerzte hatte ich gerade den normalen SVGA X-Server
mit KDE Version 1.1.1-20 laufen. Der Rechner hat eine Matrox Millenium II
die an einer Diamond Monster 3D haengt. Die Monster habe ich aber unter
Linux noch in keiner weise konfiguriert.
Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht zu lange zugeschwafelt... es waere
nett, wenn mir jemand ein paar Tips geben koennte
Liebe Gruesse
Jonas


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