From: mathias_at_mufasa.informatik.uni-mannheim.de
Date: 09. Nov 1999
Hi all!
On 08-Nov-99 Raphael Becker wrote:
> Jedoch: einige Newbies, die noch nicht den "Geist von Linux erkannt
> haben" erscheinen oftmals als Trolle. Wer "windowsmd_ig" an Linux
> herangef|hrt wird, der braucht halt ne weile, um den "Wind aus der
> Antarktis" zu schnuppern.
Das ist IMHO genau die richtige Einstellung, um moeglichst viele Leute
von Linux fern zu halten. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Linux
und den Linux-Fans empfehle ich jedem "Normalanwender" Windows & Co.
Es ist natuerlich aus Sicht eines Freaks oder Systemverwalters zu
begruessen, dass man fuer Linux selten konkrete Hilfen bekommt, sondern
meist Pointer auf Informationsquellen. Fuer mich als Anwender fuehrt das
dann aber dazu, dass ich naechtelang vor dem Rechner hocke bis endlich
News, sendmail, ppp und diald alle ordentlich zusammenspielen. Der
Lerneffekt ist dabei gemessen am Aufwand gering: ich fasse die Programme
ja nun nicht regelmaessig an, d.h. bis zum naechsten Problem ist eh
alles wieder vergessen.
Ich denke wir sind uns einig darin, dass ein gut abgestimmtes Unix
System mit entsprechender Software effizientes Arbeiten besser unterstuetzt
als ein Windows-System. Nur leider ist es IMHO fuer den unbedarften Heimanwender
nach wie vor nicht moeglich, sein Unix gut abzustimmen. (Natuerlich haengt
das immer vom konkreten Problem ab, man kann sicher leicht ein Bsp.
konstruieren bei welchem o.g. Aussage nicht stimmt. Ich gebe hier ja
auch keine bewiesenen Fakten an, sondern nur meine Erfahrungen).
Also (wieder IMHO) wer vom "Geist von Linux" redet betrachtet seinen
Computer als Spielwiese und redet damit bei der Mehrzahl der Leute an
deren Problemen vorbei.
Gruss
Mathias
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