From: Markus Hochholdinger (Markus_at_Hochholdinger.net)
Date: 04. Nov 1999
Hi,
> > Irgendwie schaltet dies aber einen Vorteil von Linux aus: Linux muß
> > man nicht alle 2 Monate neu installieren! Irgendwie bremst sich hier
> > Suse selbst aus!
> Wir mußten noch nie ein Linux komplett neu installieren. Das ist
> wirklich eine Windows-Krankheit (oder -Medizin?), die Linux nicht
> kennt.
Hat sich von Mark aber anders angehört... lag vielleicht auch an rtfm...
> > Das führe ich mal wieder auf die rcconfig zurück. Ist vielleicht
> > doch nicht so toll, alles zentral zu verwalten!
> Zum Teil ist es eine feine Sache, wenn man nicht alles zusammensuchen
> muß. Zum Teil ist es aber auch eine Plage, wenn einem zB CHECK_ETC_HOSTS
> ins Handwerk pfuscht. Man lernt aber, damit umzugehen.
Hm, ist wohl die Frage, in welchen Einsatzgebieten es sich lohnt, das ganze zu
lernen, wenn man sich doch mit Linux an und für sich gut auskennt?
> > Kernel Update muß ja nicht unbeding Linux (Distribution) update
> > heißen, oder? Schließlich muß man beim Kernel neu compilieren den
> > Rechner neu starten...
> Das ist sogar fast der einzige Grund, einen Reboot zu machen.
Genau!
> > Suse ist was für Windows -> Linux -Umsteiger in Deutschland.
> Nicht nur. SuSE läßt sich sehr gut auch im professionellen Umfeld
> einsetzen.
Nachteil: Freie und nicht freie Packete sind nicht eindeutig voneinander
getrennt! Oder hat sich da mitlerweile was geändert?
Vorteil: Ich installiere mehrere gleiche Rechner, und brauche nur eine rconfig zu
kopieren, und alle haben dieselben Einstellungen.
> > Und da haben sie auch "deutschen" Support.
> Das ist ein gutes Argument.
Ich glaube das ist unter anderem der Erfolg von SuSE in Deutschland.
> > Wenn es ums arbeiten geht (kommerzieller Bereich) ist Debian wohl
> > am einfachsten zu verwalten, ohne auf persönliche Bedürfnisse zu
> > verzichten!
> Okay: Wie überzeugt man sich davon am einfachsten, wenn man Debian
> kennenlernen will?
Hm, schau mal bei www.debian.org vorbei:
Downloaden kann man sich Debian bei http://www.debian.org/distrib/ftplist oder
man kauft sich Debian auf CD bei http://www.debian.org/distrib/vendors
Wenn Du´s hast, bekommst Du Installationsinformationen entweder auf der CD unter
/debian/dists/stable/main/disks-i386/current/index.html oder unter
http://www.debian.org/releases/stable/
Beim Einrichten bekommst Du Informationen unter http://www.debian.org/doc/
Bei Fehlern kannst Du auch bei der offenen Bug Tracking Liste
http://www.debian.org/Bugs/ vorbeischauen.
Außerdem gibt es kurze Informationen zu jedem Packet unter /usr/doc/PACKETNAME/*
Beim Installieren sieht man, ob man ein freies Packet (main) oder ein nicht ganz
(freies non-free) Packet installiert. Programme, die auf non-free Programme
aufsetzen findet man in (contrib). Und Programme, die wegen Verschlüsselung nicht
überall publiziert werden dürfen, findet man unter (non-free). Dabei ist zu
beachten, daß Debian an und für sich komplett frei ist, und die contrib und
non-free Teile nur unterstützt, damit man auch kommerzielle Produkte verwenden
kann!
> > Suse und Red Hat haben halt schöne Konfigurationstools. Wobei ich den Ansatz
> > von Suse nicht unbedingt als Vorteil sehe, alels in einer Datei zu speichern
> > (siehe Windows -> Registry).
> Naja, zwischen einer ASCII-Datei und einer mysteriösen binären
> Datenbank sehe ich noch deutliche Unterschiede!
Aber klein ist rcconfig nicht, und sich darin zurecht zu finden ist auch nicht
ganz einfach!
Mich würde immer noch interessieren, wie es um andere Linux Distributionen geht!
Gruß
\|/
MH (o o)
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Markus Hochholdinger
e-mail mailto:Markus_at_Hochholdinger.net .oooO
www http://webrum.uni-mannheim.de/math/hochhold ( ) Oooo.
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