From: Heinz Diehl (hd_at_elfie.rhein-neckar.de)
Date: 26. Oct 1999
On Tue Oct 26 1999, Mark Seuffert (Pirates) wrote:
> Ich habe einen Server von Suse 5.3 auf Stand 6.2 Update gemacht, kurz
> gesagt: grauenhaft!
Har, auch schon gemerkt ? ;)
SuSE halte ich persoenlich fuer eine hervorragende Distribution, aber
ein Update habe ich vor Jahren ein paar Mal probiert und es zersemmelte
immer das ganze System. Seit ich das alles von Hand mache geht es.
> Systemdienste liefen nach Update nicht mehr alle (obwohl auch alte libc5
> vorhanden war),
Normalerweise sollte bei einem Umstieg von libc5 auf glibc-2.x
alle unbedingt benoetigten Programme gegen die neue glibc gelinkt werden.
> Konfigurationen mussten eh alle per Hand angeglichen
> werden (selbst wo es Unsinn ist, weil z.B. Bind8 ein Perlscript liefert
> um in neues Konfig-Format umzuwandeln), neues Kernel konnte nicht mal
> kompiliert werden weil u.a. mit curses Mist gebaut wurde (braucht
> menuconfig)....
Hmm, auch ncurses und saemtliche libs muss man neu uebersetzen,
ich habe zweimal ein Update von libc5 auf glibc-2.0.7-beta probiert,
ging einmal in die Hose und ein zweites Mal mehr schlecht als recht,
und ich bin letztendlich da gelandet, wovon ich schreibe, musste so
ziemlich alles neu uebersetzen.
Vor kurzem habe ich von glibc-2.0.7b auf glibc-2.1.2 upgedatet,
und schon da hatte ich alle Haende voll zu tun. Emacs wollte nimmer,
ncurses, slang und Konsorten wollten neu gemacht werden, timezone war
im Eimer, alle Datenbanken mussten von db1 auf db2 umgestellt werden,
man_db war auch in der Tonne, ich kann mir denken dass es fuer ein
statisches Update von einer CD sehr schwer ist, sowas alles mitzunehmen.
> Meine Empfehlung: Beim Update von Suse, erst Backup machen
Nein, ueberhaupt nicht per Distribution updaten :)
> fstab und
> Kernelmodule aufschreiben, dann entsprechende Partitionen bügeln...
> und evtl überlegen Debian zu installieren. :)
Und wenn das Update schiefgeht, dann kannst Du doch alles "von Hand"
machen ....
~ hd
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