From: Raphael Becker (beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de)
Date: 26. Aug 1999
Bernhard Heger wrote:
> genau unter der Haube steckt. Der Rein 240 SP hat sich z. Bsp. als 386er
> mit 1mb RAM herausgestellt, mit dem kann ich wohl wirklich nichts mehr
> anfangen. Da er der einzige von den 3 Rechnern war, die ein
> Diskettenlaufwerk hatten, habe ich einmal tomsrtb gebootet, das dann
> aber doch mindestens 2 oder 4 mb RAM braucht. Und eine Möglichkeit, die
> RAM-Bausteine von den anderen Rechnern irgendwo reinzustecken, habe ich
> auch nicht gefunden. Wenn jemand aus Bastler- o.ä. Gründen Interesse an
> dem 386er hat, kann er sich bei mir melden. Das Teil war wohl früher
> einmal ein Server, eine Netzwerkkarte ist nämlich fest integriert.
Oh jeh, das hört sich alles gar nicht nach "Standard-Hardware" an
sondern vielmehr nach "Spezial-Hardware". Welcher Hersteller ist es
denn?
Ansonsten: in 386ern wurden "Standard-SIMMS" oder RAM-"Käfer"
eingebaut. Manche Rechner hatten auch spezielle Speicherkarten.
Standard-SIMMS kann man heute noch stark vereinzelt bei Händlern
finden (zB Alternate/CP/...) oder ganz sicher auf dem
Computer-Flohmarkt in Mannheim.
> Dann waren da noch 2 486er als 'diskless workstations', wobei diese
> wirklich absolut keine Disks haben, als nicht einmal ein
> Diskettenlaufwerk. Ich habe mich einmal auf dem Mainboard umgeschaut,
> aber irgendwie kann man da wohl wirklich keinerlei Diskettenlaufwerk o.
> ä. anschließen. Habe ich da vielleicht etwas übersehen? Die Sache ist
> irgendwie viel unübersichtlicher als bei heutigen Mainboards.
Du suchst nach einem Anschluß, der 34 PINs hat, das sieht heute noch
genauso aus, bis auf den Unterschied, daß die Rechner früher keine
"Steckerwannen" hatten sondern nur einfache Steckerleisten. Die
Anschlüsse solltenheute noch identisch sein. In sehr alten Rechnern
(zB XTs) hatte man Controller, die einen Stecker hatten, der so
aussieht, wie bei 5¼"-Laufwerken, als einen Platinenstecker.
> In einem der beiden 486er war eine ältere Netzwerkkarte, von der ich
> leider keine Typenbezeichnung kenne, und mit den Aufschriften auf der
> Karte konnte ich in der SuSE-Hardware-Datenbank auch nicht viel
> anfangen: EN-3360 V2.2A steht rechts oben in der Ecke, und der größte
> Chip trägt 'BUS-0509 GROUP-TEK 9221'. Kann ich diese Karte unter Linux
> irgendwie einbinden?
SuSE-Bootdiskette einschieben und "Automatisches Laden der Treiber"
starten. Dann testet Linux alle möglichen Triber und KOnfigurationen
durch ... evtl sollte NE2000/ISA helfen, viele Karten damals hatten
diesen "Standard".
Auch wenn es umwelttechnisch zu verachten ist: etwas sinnvolles wirst
Du mit diesen Maschinen nicht mehr anstellen können, kannste also
wegwerfen. Lauffähige Systeme vom Typ 486 bekommt man heute schon für
DM50 oder für geschenkt.
eine Netzwerkkarte kostst auch nur noch DM25, DM50 wenns 100MBit sein
soll ...
Dieses Rechner eignen sich besonders dazu, Hardware-Bastel-Triebe zu
befriedigen und "gute alte Technik" kennen zu lernen. Linux auf <486
mit 4 MB würde ich niemandem emfpehlen, da man damit nur Probleme
haben wird.
Gruß
Raphael Becker
-- Online-Doku: http://rhb.swm.uni-mannheim.de/online-doku/index.html Gesucht - Gefunden: Linux-Anleitungen Fehlt was? Dann nix wie her mit dem URL mailto:online-doku_at_gmx.de
Dieses Archiv wurde generiert von hypermail 2.1.2 : 11. Mar 2002 CET