From: Andreas Fiesser (fiesser_at_gmx.net)
Date: 03. Aug 1999
Hi Daniel,
> als linux anfänger habe ich inzwischen sehr unterschiedliches gehört, um die
> 3 betriebssyteme gleichzeitig auf einem pc zu haben und wahlweise aus einem
> bootmenu heraus jeweils zu booten.
Hier Win, OS2, Suse 5.1, Suse 6.0 und Suse 6.1 jeweils auf eigener
Partition und Start über den Bootmanager von OS2.
Das geht zumindest.
> hat jemand erfahrung hierzu? win98 und nt sind schon über den bootmanager
> von nt zu booten. es fehlt mir also noch linux. wie gehe ich vor?
Könnte der NT-Bootmgr noch eine weitere Win/DOS Partition booten ?
Falls ja, dann installiert irgendwo Linux, mach die Partition über den
NT-Bootmgr startbar und installiere an den Anfang dieser Partition LILO.
So läuft das hier.
Zumindest der Bootmanager von OS/2 schert sich nicht drum, was er
letztlich startet. Bei NT mag das anders sein.
Im SuSE Handbuch steht, aber imho auch drin, wie man Linux und NT
zusammen installiert.
> meine konfiguration (alles FAT16):
>
> - 1. HDD (4GB)
> primär C: 2GB (WIN98 Betriebssystem + NT Bootmanager)
> logisch D: 2GB Daten
>
> - 2. HDD (10GB)
> logisch E: 4GB (FAT32)
> logisch F: 2GB (WIN NT Betriebssystem)
> logisch G: 2GB (Daten)
> logisch H: 1.6GB (Daten)
Die wäre doch nett für Linux und eine SWAP Partition.
Natürlich nicht auf FAT.
... hmmm ... womöglich kannst du da überhaupt kein PC-BS installieren,
weil alle startbaren Partitionen komplett unter dem Zylinder 1024 liegen
müssen.
Wegen der Performance wäre es besser, wenn SWAP und Linux auf 2
verschiedenen Platten lägen, das tut aber nicht unbedingt Not. Ab 64MB
RAM ist das auch nimmer so interessant und ab 128MB kannste das eh
vergessen, weil dann fast nicht geswapt werden sollte.
Es ist auch ganz praktisch, wenn du /opt, /usr/src/linux und /home nicht
in der Linux-Systempartition rumliegen hast. Du kannst dann mal neu
installieren oder updaten, ohne die User-Daten in /home bzw. zB
StarOffice o.ä. in /opt neu installieren zu müssen.
Obwohl Linux auf VFat (Win9x) mit langen Namen schreiben kann, ist es
imho praktischer, wenn man seine Daten auf Ext2 hat. Ansonsten eckt man
ständig an, weil Linux auf FAT die Zugriffsrechte nicht pflegen kann.
Das führt dazu, dass man wohl nur als root halbwegs bequem arbeiten kann
und das ist nicht im Sinne der reinen Lehre.
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