From: Raphael Becker (beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de)
Date: 16. Jun 1999
Markus Hochholdinger wrote:
> > > Es gab 2 konkrete Angebote zum Webhosting. Einmal Jochen, einmal
> > > xmachina.
> > Also schoen, wenn es die gab, warum wird dann trotzdem immer wieder die
> > "Studentenwohnheim-Bastelloesung" ins Feld gefuehrt, die selbst dem
> > Proponenten dieser Loesung (Raphael) nicht besonders zu gefallen
> > scheint?
>
> Das Problem ist der Durchsatz. Bei so ziemlich jeder Lösung werden wir
> aufpassen müssen, wieviel Daten im Monat übertragen werden. Bei Florian sowie
> bei xmachina ist die Schmerzgrenze so bei 50-100 MByte pro Monat. Die Lösung
> von Jochen (Schlund&Partner) ist, soweit ich mich erinnern kann, auch nicht
> ganz unbegrenzt. Die liegt daran, daß man im Kommerziellen Bereich ziemlich
> viel für eine Standleitung zahlen muß! Raphael dagegen muß nur einen
> pauschalpreis pro Monat zahlen, egal wieviel Daten übertragen werden.
Die Lösung auf meinem Rechner hat aber einen entscheidenden Nachteil,
der für einen Verein nicht ganz unerheblich ist: Es verstößt
prinzipiell gegen die Nutzungsbedingungen der Netzinfrastruktur der
universitären Netze.
Es sagt ja niemand was dagegen, wenn mal vorläufig oder vorübergehend
(also im Zeitraum von vielleicht 1-4 Wochen) mal eine Homepage auf
einen derartigen Rechner ausgelagert wird ... es darf nicht zu einer
Belastung werden.
Aus genau diesem Grund war es (und ich hoffe, das war von vorne herein
klar) eine Notlösung. Da es inzwischen ein Überangebot an
entsprechenden "professionellen" Lösungen gibt (Domain und
Webhosting), sehe ich keinen Grund mehr, weiterhin auf diese Notlösung
zu bauen oder hinzuweisen.
Wie gesagt: es hat nichts mit Egoismus zu tun, daß ich eher ablehnend
darauf reagiere, derartiges auf meinen Rechner zu verlegen, es sind
Regeln/Vorschriften, die mir untersagen derartige Seiten auf meinem
Rechner zu hosten.
> > Grundsaetzlich (jetzt kommt das zum "s.u."): Wenn derartige Dinge auf
> > der Liste diskutiert werden, bevor Entscheidungen getroffen werden, so
> > ist das _gut_! Wenn jedoch Teile dieser Diskussion parallel in kleinen
> > Zirkeln fahren und die restliche diskutierende Liste davon nichts
> > mitbekommt, so ist das _schlecht_! Wenn eine Entscheidung (z.B. vom
>
> Ist halt nicht immer leicht abzuschätzen, was wirklich relevant ist! Und ich
> denke auch, daß die Liste niemand mit Blödsinn zumüllen will!
Dem kann ich nur zustimmen. Das, was per PM geregelt und besprochen
wurde, waren (soweit ich darin inbegriffen war) keine wirklich
relevanten Dinge. Ich habe in der Liste auch ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß es sich um meine eigene Meinung handelt.
> > Vereinsvorstand) getroffen wird, so ist das _gut_! Wenn diese
> > Entscheidung dem "gemeinen Volk" nicht kommuniziert wird, so ist das
> > _schlecht_! Und wenn in dem ganzen Schlamassel dann hinterher womoeglich
> > noch behauptet wird, alles sei "demokratisch" entschieden worden, dann
> > ist das _sch**sse_ :-(
>
> Entschieden ist wohl noch nix, oder? Es wurde nur in die engere Wahl gefaßt!
So könnte man es bezeichnen.
> > Oder anders (als Vorschlag oder meinetwegen auch "Forderung")
> > ausgedrueckt: die Informationspolitik muss transparenter werden! Wenn
> > eine Diskussion auf der Liste begonnen wird, dann darf diese nicht
> > stillschweigend auf kleine "Geheimzirkel" verlagert werden. Und wenn
Es gibt keine Geheimzirkel! Es wird und wurde keine Entscheidung
getroffen, es wurde sich über Preferenzen und Möglichkeiten
unterhalten, es ging um Meinungsaustausch.
> > doch etwas in einem kleineren Kreis diskutiert (und entschieden) wird
> > (was ich keineswegs grundsaetzlich ablehne), dann sollte dieser
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
ok, ich werde in Zukunft darauf hinwirken, daß _alles_ in der Liste
landet, dann darf sich aber nachher auch niemand beschweren, wenn
PM-Mails über die Liste beantwortet werden.
Ist es das, was Du willst? Wo soll die Grnze gezogen werden?
> > Entscheidungsprozess auf der Liste den anderen transparent gemacht
> Das Problem ist wohl, daß noch nix entschieden wurde!
ACK!
> > werden. Und ausserdem sollte eine solche Entscheidung klar als solche
> > (z.B. des Vorstandes) kenntlich gemacht werden, damit in diesem Fall
> > nicht hinterher behauptet wird, "jeder" haette mitdiskutieren und
> > mitentscheiden koennen. Ein weiteres (ganz anderes) Beispiel fuer
> > schlechte "Informationstransparenz": Das Protokoll der
> > Vereinsgruendungssitzung ging bislang weder ueber die Liste noch finde
> > ich es auf der Homepage, obwohl es ja existiert und eine solche
> > Verbreitung meines Wissens nach auf selbiger Versammlung angekuendigt
> > wurde.
Sorry, das ist bei mir untergegangen. Ich lege das Protokoll umgehend
auf meinen Rechner, zu finden unter
ftp://rhb.swm.uni-mannheim.de/pub/uugrn
> Hat das nicht mal jemand abgetippt?
abgetippt? Ich habe es komplett geschrieben, wird als PostScript
weitergegeben und veröffentlicht.
> > Bitte, jetzt duerft Ihr "zurueckschlagen" ...
>
> Schlagen wird hier hoffentlich keiner ;-)
> Konstruktive Kritik ist doch OK!
Sehe ich auch so, wir wollen doch menschlich miteinander umgehen :-)
Gruß
Raphael Becker
-- Online-Doku: http://rhb.swm.uni-mannheim.de/online-doku/index.html Gesucht - Gefunden: Linux-Anleitungen Fehlt was? Dann nix wie her mit dem URL mailto:beckerra_at_uni-mannheim.de
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