Re: UUGRN e.V.?

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From: Raphael Becker (beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de)
Date: 15. Apr 1999


Matthias Dumke wrote:
>
> Hi Liste!
>
> Wie sieht eigentlich die allgemeine MEinung zur Umwandlung unserer UUG in
> einen eingetragenen Verein aus?
>
> Fuer meine Person moechte ich keine Mitgliedsbeitraege in eine Vereinskasse
> zahlen und auch durch keine Anwesenheitspflicht bei besonderen
> Veranstaltungen verpflichtet werden. Da ich nicht in der Lage bin, fuer
> eine UUG Verpflichtungen und/oder Verantwortung einzugehen, wuerde ich mich
> freuen, wenn ich weiterhin zum Stammtisch kommen kann, ohne eingetragenes
> Mitglied zu sein.
>
> Wie denkt Ihr ueber die Umwandlung in einen eingetragenen Verein?

Ich finde, das sollten wir nächsten Mittwoch ausdiskutieren, denn
dafür wurde dieses Treffen ja geplant.
Was die Mitgliedsbeiträge angeht: es wird sicherlich nichts hoes dabei
herauskommen (damit meine ich 20-30 DM/Jahr).

Ein paar Gedanken von mir dazu vorweg:

Am Stammtisch an sich soll sich ja nicht viel ändern sondern es geht
ja primär darum, daß man eben alles, wo´s um Geld geht, rechtlich
absichert.

Beispiel: Die Installparty ist finaziell größtenteils auf mein eigenes
Risiko gelaufen (Getränke+Kaution+div Hardware).
Ich mußte 400 DM für den Raum als Kaution zahlen und habe noch DM 150
von einigen dazubekommen ... (an Harald: du bekommst immer noch deine
Geld zurück :-)

...mit einer "Vereinskasse" lassen sich solche Risiken besser tragen.
Ich hatte persönlich mit >500 DM Einsatz ein ziemliches Risiko (ich
hatte ca 80 DM Getränke ... ohne das, was zurückgegangen ist).

Ich bin nicht nochmal bereit, ein solches Risiko (fast) alleine und
privat zu tragen und genau für sowas braucht man eine Kasse .... und
eine Kasse braucht laut Gesetz einen Verein ... das ist leider so :-(

Die andere Seite ist: wir können auch mal Sach- oder Geldspenden
annehmen, zB wenn es darum geht, daß ein Geschäft oder Firma eine
Veranstaltung sponsern will und das natürlich nicht einem "losen
Haufen" von Privatleuten anvertraut.

Die Nachteile sind: Bürokratischer Overhead, allerdings ist das pro
Jahr gesehen eher ein geringer Aufwand und das auch nur für die Leute,
die den Vorstand bilden (vor allem der Kassenwart hat zum Jahresende
etwas Arbeit).

Prinzipiell soll es so sein, daß sich vom Grundgedanken des
"Stammtisch" nicht viel ändert, d.h. es wird auch weiterhin so sein,
daß kommen und gehen kann, wer will ... schön wäre es, wenn man eine
gewisse Beteiligung von den Mitgliedern hat, denn wenn man nichts
veranstaltet, dann wirds auf Dauer langweilig und das will ja niemand.

Das Treffen nächsten Mittwoch ist weitgehend ohne Vorbedingungen
(ausgenommen: Vereinsrecht) und es wird nichts entschieden werden. Es
soll als informelles Treffen dienen, um eine Grundstimmung zu
erfahren. Deswegen ist es wichtig, daß möglichst alle Meinungen
vertreten sind, um nicht ein Zerrbild zu haben.
Es soll geklärt werden, ob und wenn ja wie ein solcher Verein aussehen
*könnte*, welche Erwartugen und Vorstellungen bei den einzelnen Leuten
da sind. Es kann durchaus sein, daß die Grundstimmung eher verhalten
ist, dann wäre das Projekt "Verein" vorläufig geplatzt ...

Wichtig: Das oben geschriebene ist meine eigene Meinung und spiegelt
nicht unbedingt die Grundstimmung anderer wieder.

Gruß
Raphael Becker

-- 
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