From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.rhein-neckar.de)
Date: 14. Dec 1998
In article <Pine.LNX.3.96.981214103645.792B-100000_at_fim3.informatik.uni-mannheim.de>,
Alexander Hartmann <hartmann_at_fim.informatik.uni-mannheim.de> wrote:
> Organisatorisch wollte ich noch anmerken, dass sich die Organisation nicht
> nur auf Raeumlichkeiten und technisches beschraenkt.
Die Räumlichkeiten sind nicht trivial. In Köln stand praktisch ein
eigenes Gebäude zur Verfügung, mit einem halben Dutzend oder mehr
Hörsälen und Ausstellung im umfangreichen Foyer. Drei Tage unter der
Woche, während der Vorlesungszeit. Ich kenne die Verhältnisse in
Mannheim nicht, aber an der Uni Kaiserslautern ginge das einfach nicht.
> Man braucht Leute, die Vortraege halten (ziemlich bald schon, mit Thema),
Es geht um den Linux-*Kongress*.
Das ist primär ein Entwicklertreffen. Für Vorträge werden international
bekannte Leute geladen, letztes Jahren waren u.a. Theodore Ts'o, David
S. Miller, Miguel de Icaza, Ian Jackson, Bruce Perens, Maddog Hall da.
Ich denke darum wird sich die GUUG kümmern.
> um Werbung dafuer zu machen (was nuetzt so ein Kongress, wenn keiner
> weiss, dass er stattfindet?).
Ankündigung im Usenet, in c't/iX, auf diversen Webseiten. Die Presse-
abteilung der GUUG kann das besorgen, ihre Mitglieder informieren, und
natürlich auch die Aussteller ansprechen.
> Man muss sich die Finanzierung fuer Plakate, Flyer, Faltblaetter,
> professionelle Vortraege (kann man eventuell von der Uni sponsorn
> lassen) ueberlegen.
Der Bedarf an Plaketen und Flyern sollte sich in Grenzen halten. Die
Teilnahme am Linux-Kongress kostet Geld. Ich weiß nicht mehr genau,
wieviel das letztes Mal war, 100.- pro Tag oder so? Mal 300 Teilnehmer,
damit kann man dann auch Einfliegen und Quartierung der geladenen Redner
finanzieren.
> Man muss die Plakate in weitem Umkreis (Deutschlandweit) verteilen,
> Kontakt aufnehmen z.B. mit Informatik-Fachschaften in ganz Deutschland,
> ob sie in ihrer Stadt Werbung aufhaengen/verteilen, und dann die Sachen
> zuschicken, usw ...
Das scheint mir für ein Entwicklertreffen mit vergleichsweise eng
begrenzter Zielgruppe und absichtlich limitierter Teilnehmerzahl nicht
angemessen.
Ich habe den Eindruck, dass du falsche Vorstellungen vom Linux-Kongress
hast und an so etwas wie den LinuxTag denkst. (Der auch dieses Jahr
wieder in Kaiserslautern stattfinden wird, die Organisation ist schon
angelaufen.)
--
Christian "naddy" Weisgerber naddy_at_mips.rhein-neckar.de
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