Re: Linux Resourcenverwaltung

Autor: Werner Holtfreter <Holtfreter_at_gmx.de>
Datum: Fri, 02 Nov 2012 01:39:05 +0100
Am Donnerstag, den 01.11.2012, 22:40 +0100 schrieb Raphael Eiselstein:
> On Mon, Oct 29, 2012 at 11:11:30AM +0100, Markus Demleitner wrote:

> > Ich *vermute* (verifizieren ließe sich das ggf. mit tools wie iostat,
> > ggf. in Verbindung mit strace), dass die meiste tatsächliche
> > I/O-Aktivität hier Schreibzugriffe sind -- logfiles,
> > Einstellungs-Dateien, weiß der Geier, was so Office-Krempel alles
> > tut.  

> Davor und danach nichts, d.h. kein einziges kByte. Meine
> Schlussfolgerung daraus ist, dass bei mir tatsächlich alles im Cache
> gelandet ist und nur ein Dutzend Schreiboperationen mit einem
> Gesamtumfang von <30kBytes stattfindet, das wäre auch mit einer
> mechanischen Festplatte keine übermäßiges "rödeln".

Ich meinte auch kein übermäßiges Rödeln:

Erststart LO Writer: 15 s, Zweitstart bei noch unbenutztem RAM 2 s.

Diese Zeiten reichen mir *völlig* aus. Ich wollte nur wissen wozu
Plattenzugriff, wenn noch RAM frei ist. Markus Demleitner hat das für
mich plausibel erklärt: Schon beim Start werden Logs und Access-Times
geschrieben. Zunächst in den RAM, aber unmittelbar darauf aus
Datensicherheitsgründen auf die Platte.

> Auch auf einem 32Bit System sollte man sich 
> heutzutage 4GB RAM gönnen (4GB DDR2 800 kosten aktuell ca 50-60€), auf 
> 64Bit sind 4GB RAM Pflicht. IMHO.

Ich bin mit 2 GB auf dem 64-bit-System zufrieden gewesen, egal wieviel
Programme noch im Hintergrund offen sind. Erst eine gelegentlich
zusätzlich benutzte virtuelle Maschine bremst den Rechner soweit, dass
das Bedürfnis entstand, diese bei Nichtbenutzung zu beenden.

Verschwörungstheorie, nachdem man RAM heute in GB statt im MB kauft:
Softwerker vergeuden mit aller Kraft Speicherplatz, damit Hardwerker
immer dickere Rechner verkaufen können.

> BTW: Wenn man im Hintergrund permanent Daten schaufelt, dann sind
> *natuerlich* alle Caches irgendwann "gespült", d.h. man fährt immer so
> als hätte man gar keinen Cache.

Ich bitte um Erläuterung.
-- 
Viele Grüße
Werner Holtfreter

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Empfangen am 02.11.2012

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