Re: Feste Adresse eines SATA-Anschlusses

Autor: Werner Holtfreter <Holtfreter_at_gmx.de>
Datum: Sun, 13 May 2012 20:34:42 +0200
Am Sonntag, den 13.05.2012, 19:01 +0200 schrieb
uugrn_at_systems-networking.de:

> > Die neue Zuordnung konnte ich nicht reproduzieren, dennoch: "by-path"
> > ist damit keine feste Adressierung!
> >
> > Wie kommt das und wie kann man eine feste Adressierung des
> > SATA-Anschlusses erreichen?
> 
> mal so ein paar Fragen zu den Randbedingungen, der Rechner kann mit den 
> Filesystemen auf den Wechselplatten umgehen, und was ist das Ziel von 
> der Aktion ?

Ja, man könnte also auch Dateiweise kopieren, nur wäre das weniger
schonend für die Platte und geräuschvoller und würde viel länger dauern.
Schneller ginge zwar rsync, das aber nichts bringt beim anschließenden
Vergleich aller Dateien.

Die Spiegelung der Platte ist Teil einer paranoiden
Datensicherungsstrategie, bei der wechselnde Ziel-Festplatten verwendet
werden, die bei Bedarf zurückgespielt oder anstelle der defekten
Festplatte eingesetzt werden. Daher ist es unzweckmäßig, beim Backup
eine gleichbleibende Festplatte zu adressieren (das wäre wahrscheinlich
leicht über deren Seriennummer zu machen) sondern Adressziel soll ein
gleichbleibender SATA-Anschluss sein.

Und bisher dachte ich /dev/disk/by-path würde genau das tun: Die
Adressierung eines gleichbleibenden, physischen Anschlusses.

Wenn dem nicht so ist - wozu ist dann /dev/disk/by-path gedacht?
-- 
Viele Grüße
Werner Holtfreter

-- 
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Empfangen am 13.05.2012

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