Re: Empfehlung NAS: NFS?

Autor: Alexander Holler <holler_at_ahsoftware.de>
Datum: Fri, 01 Jul 2011 11:20:25 +0200
Hallo,

Am 01.07.2011 00:52, schrieb Raphael Eiselstein:

> Das Gerät soll mindestens haben
> * Interne Platte, 1x 3.5" SATA / 300  (notfalls auch USB)
> * NFSv3 an GBit-LAN, ich erwarte mindestens 30MB/sec
> * stromsparend, d.h. soll die Platte schlafen legen, wenn kein
> Netzwerkzugriff erfolgt.
>
> Ich will das Teil per Commandline oder Webinterface administrieren
> können. "Seber bauen" will ich nur, wenn es nix fertiges gibt. Selber
> bauen läuft am Ende fast immer auf zu viel Stromverbrauch hinaus.

Quasi alle Platten können sich heutzutage selbst schlafen legen, wenn 
das BS nicht zugreift. D.h. auch ein Selbstbau sollte keinerlei Probleme 
bereiten. An stromsparenden (ARM-)Prozessoren mangelt es 
glücklicherweise auch nicht mehr. Die Teile verbrauchen fast alle 
weniger als 2W. Wenn man sich z.B. ein Linux bastelt, daß im RAM, NAND, 
SD-Card oder auf einem USB-Stick lebt, umgeht man auch das Problem, daß 
die Platte aufwacht, weil das BS auf root zugreift. Für ein wirklich 
simples System das man per command line bedient, reicht z.B. ein 
Linux-Kernel und busybox. Beides ist sehr einfach cross zu compilieren. 
D.h. ein 2W-im-Leerlauf-NAS-Gerät ist mit wenig Aufwand selbst zu 
basteln. ;)

Für die Fritzbox gibt es ja auch etliche Anpassungen, da gibt es 
sicherlich auch was mit NFS. Evtl. ist die Box per NFS schneller.

(Nur um dem Argument Stromverbrauch den Wind aus den Segeln zu nehmen)

Gruß,

Alexander


-- 
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Empfangen am 01.07.2011

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