Re: AW: Zwei DSL-Leitungen sinnvoll nutzen

Autor: Markus Demleitner <msdemlei_at_ari.uni-heidelberg.de>
Datum: Mon, 2 Mar 2009 12:42:26 +0100
On Mon, Mar 02, 2009 at 12:30:17PM +0100, Markus Bucher wrote:
> Johannes Walch schrieb:
> > Für alle nachfolgenden Pakete der Verbindung muss natürlich das
> > selbe gateway verwendet werden, die src ip darf sich ja nicht
> > ändern, daher mit CONNMARK die Verbindung zum einem gateway
> > zuordnen (direkt vor/nach dem ROUTE) und das dann mit mark
> > abfragen für Pakete mit --state ESTABLISHED oder --state 
> Ich rufe also Seiten mal mit IP1 und mal mit IP2 ab. Heißt doch dann
> auch, dass ich etwa bei Authentifizierungen Probleme bekomme, wenn ich
> abwechselnd mit 2 IPs Seiten aufrufe. Lässt sich dieses Problem umgehen?

Nun, wenn die Leute HTTP ernst nehmen würden, gäbe es das Problem
nicht, denn HTTP ist aus guten Gründen zustandslos.
HTTP-Authentifizierung funktioniert also problemlos.  Bei garstigen
Session-Hacks *könnte* das anders sein, aber da die in der Regel
Cookie-basiert arbeiten, wäre das immer noch kein Problem, wenn auf
der Server-Seite nicht IP-Adressen verwurstet werden.  Wie viele der
diversen Hacks das tun, kann ich nicht mal anfangen abzuschätzen,
aber ich vermute, schon wegen der ja bei Zwangstrennung regelmäßig
wechselnden IPs werden es nicht viele sein.

Schließlich schätze ich, dass du selbst bei Murks überschaubarem
Ärger entgegensiehst, denn http wird inzwischen meist über
feste Verbindungen geplaudert (Guck dir mal die Connection-header
an), du änderst deine IP also erst nach einem Connection: close.

In dem Sinn: Ich wäre neugierig, was bei so einem Verfahren alles
kaputt geht, würde aber erwarten, dass es verblüffend wenig ist.

Grüße,

         Demi
--
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Empfangen am 02.03.2009

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