Re: Monitor in Standby schalten

Autor: Markus Demleitner <msdemlei_at_ari.uni-heidelberg.de>
Datum: Sun, 1 Feb 2009 23:39:12 +0100
On Sun, Feb 01, 2009 at 08:14:18PM +0100, Werner Holtfreter wrote:
> Am Sonntag, 2009-02-01 10:03:42 schrieb Markus Demleitner:
> 
> > Ich meinte etwas wie
> >
> > sleep 1;xset dpms force off
> 
> Aha, ändert aber auch nichts, es bleibt dabei: Erst wird der 
> Bildschirm dunkel, dann erscheint wieder ganz kurz das Bild (man 
> kann gerade noch sehen, dass ein neuer Prompt erschien) dann 
> startet der Bildschirmschoner. Mit deaktiviertem Bildschirmschoner 
> kommt der Prompt ohne erkennbare Reaktion wieder.
Hm -- was da gegeneinander spielt, ist mir ein Rätsel; vor allem,
dass der normale X-Bildschirmschoner gleich einkickt, kommt mir sehr
merkwürdig vor.  Ich gebe hier erstmal auf.

> > gar nicht schlecht, dass du den freien nVidia-Treiber kriegst,
> > wenn du dort versuchsweise mal "nv" statt "fbdev" in der Zeile
> > mit Driver eingibst.
> 
> /etc/X11/xorg.conf
> -------------------------------------------------
> Section "Device"
>   BoardName    "Framebuffer Graphics"
>   Driver       "fbdev"
>   Identifier   "Device[0]"
>   Screen       0
>   VendorName   "VESA"
> EndSection
Jup, das ist die richtige Stelle.

> -------------------------------------------------
> Ich trau mich aber nicht, wegen:
> 
> # Automatically generated by [ISaX] (8.1)
> # PLEASE DO NOT EDIT THIS FILE!
> 
> Oder sollte ich probeweise mit einer geklonten Platte?
:-) Ein  cp xorg.conf xorg.conf.pre-nv-experiment  sollte langen und
dürfte dem Plattencontroller etwa 99.999999% des durchs Klonen
verursachten Datenverkehrs ersparen (bei einer xorg.conf von ein paar
Kilobyte und einer Platte im Bereich etlicher 100 GB).

Die Warnung bezieht sich wohl darauf, dass das ISaX Änderungen
entweder überbügelt oder einen einfach gestrickten Parser hat und mit
händischen Änderungen nicht mehr funktioniert.  Ein Zurückkopieren
des Originals sollte Problemen der zweiten Art vorbauen..

> > Schickes 3D gibts dann natürlich immer noch 
> > nicht, aber IIRC immerhin so nette Dinge wie xv.
> Was ist xv? Du meinst sicher nicht den Grafik-Betrachter?
Nein, xv ist eine Erweiterung für Video-Overlays, also de facto zum
CPU-sparenden Konsumieren von Film und Fernsehen.

[vbetool -- was angesichts des merkwürdigen Verhaltens von X nach
xset reizvoller denn je aussieht]
> HIER FOLGEN DIE COMPILERMELDUNGEN:
[...]
> \"vbetool\" -DVERSION=\"0.3\" -I.    -g -Wall -pedantic -std=gnu99 -g -O2 -MT vbetool.o -MD -MP -MF .deps/vbetool.Tpo -c -o vbe
> tool.o vbetool.c
> vbetool.c:11:21: error: pci/pci.h: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Es fehlen die Deklarationen für den Direktzugriff auf den PCI-Bus.
Auf Debian-Derivaten kommt diese Datei aus dem Paket pciutils-dev --
ich würde erwarten, dass SuSE das auch nicht viel anders nennt.  Wenn
es hilft: Der volle Pfad der Datei dürfte /usr/include/pci/pci.h
sein sollen.

An dieser Stelle sollte aber wirklich einE SuSE-ExpertIn übernehmen.

Grüße,
 
     Demi
--
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Empfangen am 01.02.2009

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