LAMP: ansatz korrekt?

Autor: Markus Bucher <markusbucher_at_gmx.de>
Datum: Mon, 17 Nov 2008 19:16:20 +0100
Hallo,

ich habe mir folgendes Szenario ausgedacht und möchte gerne eure Meinung 
dazu hören.

Ich habe zwei Server, Server 1 und Server 2. Beide zusammen beherbergen 
eine TYPO3-Installation und teilen sich die Arbeit. Einer hält den 
Apache (Server 1), der andere die MySQL-DB(Server 2).

Server 1 ist MySQL-Slave von Server 2 und hält einen identischen 
DB-Stamm per Replikation.
Server 2 gleicht per rsync alle x Minuten das Dateiverzeichnis mit 
Server 1 ab.

Ziel ist es, einerseits performant Seiten auszuliefern, andererseits 
aber ein fallback-Szenario zu entwerfen, wenn einer der beiden Server 
ausfällt. So kann beim Ausfall von Server 1 der abgeglichene Datensatz 
von Server 2 und die ohnehin auf Server 2 vorhandene Live-DB das 
Webumfeld darstellen, während beim Ausfall von Server 2 die replizierte 
Backup-Datenbank auf Server 1 aktiviert wird und einspringt.
Wenn der jeweils ausgefallene Server wieder seinen Dienst tut, müssen 
die Dateien wieder manuell abgeglichen werden bzw. die DB 
zurückrepliziert werden.

Was haltet ihr generell von diesem Teil der Umsetzung? Gibt es Fallstricke?


Mein zweiter Teil betrifft den Nameserver. Ich dachte mir, Server 1 als 
primary und Server 2 als secondary nameserver laufen zu lassen.

Im Normalfall beantwortet Server 1 die Anfrage und liefert die IP von 
Server 1 aus.
Im Falle des Ausfalls von Server 1 würden dann Anfragen an domain.tld an 
Server 2 geleitet, der seine eigene IP als Ziel zurückgibt und damit 
dann den eigenen Apache anstößt.



Auch hier die Frage, wo mein Ansatz Lücken, Schwachstellen oder auch 
Fehler hat. Ich freue mich über jede Art von Feedback.

Viele Grüße,
Markus Bucher
--
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Empfangen am 17.11.2008

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