Re: SATA Migration

Autor: Werner Holtfreter <Holtfreter_at_gmx.de>
Datum: Mon, 31 Mar 2008 14:10:57 +0200
Am Montag, 31. März 2008 12:10:23 schrieb Alexander Holler:

> 1.000 Wechsel. Das verkraften sicherlich auch normale
> SATA-Stecker/Buchsen.

http://de.wikipedia.org/wiki/SATA
eSATA: 5000
 SATA: 50

Aber mit "praktikabel" meine ich nicht nur die Lebensdauer der 
Kontakte, sondern den ganzen Wechselvorgang einschließlich des 
Umgangs mit der ungeschützten Festplatte, die ja allen mechanischen 
und elektrostatischen Gefahren ungeschützt ausgesetzt ist.

> Und falls nicht, so ein SATA-Kabel bzw. 
> Buchse kostet nicht die Welt, und die betroffenen Stecker/Buchsen
> sind ja nicht die Dinger, die direkt auf dem Board oder Platte
> sitzen, d.h. sollte ohne Probleme auswechselbar sein.

Klar sitzt die Buchse direkt auf der Festplatte, wo sonst?

Um die Steckbelastung von der Platte fern zu halten benutzt man ja 
bisher nicht ohne Grund Wechselrahmen mit einem "Gehäuse" 
bzw. "Zwischenträger", der wiederum einen robusten D-Stecker trägt.

> Wenn man sich die Teile so anschaut, sollte es auch recht lange
> dauern, bis mal so ein Kontakt wirklich durchgescheuert ist. Meine
> Vermutung ist, daß obiges NSS für irgendwelche Industriezwecke
> (Plattenkarusells o.ä.) gedacht ist, d.h. völlig overdosed für
> Otto-Normal-Anwendungen.    

Was ist ein Plattenkarusell? Die betreffenden Wechselrahmen sind 
offenbar zum manuellen wechseln der Platte bestimmt:

http://www.raidsonic.de/de/pages/products/mobile-racks.php?we_objectID=4291

Schlimmer als der Abrieb der Kontaktgalvanisierung ist das Ausreißen 
der Lötstellen, das immer zu befürchten ist, wenn an einer Buchse 
laufend "kraftvoll" gesteckt wird.

> Bei den heutigen Plattenpreisen von 50EUR für hunderte GB, muss
> man da aber eigentlich keine grossen Überlegungen anstellen. Ich
> würde bei ATA-Platten bis zu einem Systemwechsel bleiben. Im
> neuen System kann man die dann z.B. als Backup-Platten o.ä.
> nutzen.

Es geht hier um etwa 6 Platten, von denen ich umschichtig nur eine 
im Rechner haben will, während die anderen als geklonte Backups 
dienen (tiefe History durch Towers-of-Hanoi Wechselschema).

Bisher habe ich das mit CD-RWs gemacht. Der Wechsel zu DVD-RAM ist 
mir aber nicht Zuwachs genug, um langfristig glücklich zu sein.

Blue-Ray ist pro Bit doppelt so teuer als Festplatte, also liegt der 
Gedanke nahe, ein paar PATA-Festplatten nachzukaufen (was den Kauf 
weiterer Wechselrahmen erfordert) oder eben gleich auf SATA zu 
gehen.
-- 
Viele Grüße
Werner Holtfreter
-- 
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Empfangen am 31.03.2008

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