Re: WLAN unter Linux 2.6.18: RaLink RT2500 802.11g und wpa_supplicant

Autor: Markus Hochholdinger <Markus_at_hochholdinger.net>
Datum: Fri, 9 Nov 2007 10:33:01 +0100
Hi Raphael,

Am Freitag, 9. November 2007 00:57 schrieb Raphael Becker:
[..]
> Es sollen die (unter FreeBSD getesteten) Parameter aus wpa_supplicant.conf
> geladen werden:

bei Debian 4.0 ist das Paket wpasupplicant notwendig. Dokumentation dazu im 
Verzeichnis /usr/share/doc/wpasupplicant/ . Am besten mal mit der Datei 
README.Debian anfangen.

Ganz grob:
Bei Debian wird über die Konfigurationsdatei /etc/network/interfaces die 
Netzwerkkarten konfiguriert. Hier müssen wohl die meisten Parameter rein.

[..]
> Die spannende Frage ist nun also, wie ich
> a) zu Fuß mittels "iwconfig" das wlan0 entsprechend hinbiege

Ich muss gestehen dass mein wlan sehr brach liegt und ich deshalb das schon 
lange nichtmehr gemacht habe. Aber es kann bei wpa sehr gut möglich sein, 
dass iwconfig alleine nicht ausreichend ist.


> b) ich das ganze so in debian etch reinbastel, dass es beim nächsten
> reboot "geht".

/etc/network/interfaces ist die entsprechende Konfiguration (man interfaces).


> c) es doch mit wpa_supplicant zum Laufen bringe?!

Vlt. sollte ich mein wlan doch mal konfigurieren...


> Nur für zukünftige Generationen, die das vielleicht mal googlen oder so:
> BTW: Das Kernelmodul habe ich mittels
>   # apt-get install rt2x00-source
> und
>   # module-assistant prepare               # May not be needed
>   # module-assistant get rt2x00
>   # module-assistant build rt2x00
> gebaut und anschließend mit dpkg -i installiert und mittels
> modprobe rt2500pci geladen. Soweit lief es ja mal.

Das ganze mit einer Kommandozeile:
# module-assistant auto-install rt2x00
bzw. ganz kurz:
# m-a a-i rt2x00


> ==> Wie krieg ich das in debian/linux-2.6.18 zum laufen?
> BTW: Mit FreeBSD 6.2 funktioniert der nahezu gleiche Chip (RT2500) als
> CardBus tadellos out-of-the-box (6.2-GENERIC), einzig der Eintrag
> in /etc/wpa_supplicant.conf erfordert einen Aufruf von vi. Warum geht
> das bei Linux nicht genauso einfach? *grml*

Es soll wohl mittlerweile ein paar grafische Frontends für die Konfiguration 
geben, habe davon aber noch nie einen genauer angeschaut.
Bei Debian kann man fast alles, das Netzwerk betreffend, 
über /etc/network/interfaces konfigurieren. Danach kann man mit ifup oder 
ifdown die entsprechenden Einträge an- bzw. ausschalten.


-- 
Gruß
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 Markus Hochholdinger
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Empfangen am 09.11.2007

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