Re: Vernünftiges Betriebssystem für schwache Rechner

Autor: Alexander Holler <holler_at_ahsoftware.de>
Datum: 24.01.2007
Friedel Voelker wrote:

> ich habe immer wieder alte PCs (von Pentium bis Pentium III mit 32 MB
> bis 256 MB RAM, meist 64||128 MB) in den Fingern. Auf sowas läuft dann
> mehr schlecht als recht Windows 95/98/ME.
> 
> Die Ansprüche der Benutzer sind gering. Internet mit Modem und
> halbwegs aktuellem Browser und eine Textverarbeitung, viel mehr
> braucht's nicht.
> 
> Da die o.g. Windows Versionen nicht durch Stabilität glänzen, würde
> ich solche Rechner gerne umstellen. In die nähere Auswahl hab ich
> DamnSmallLinux und QNX gezogen. Jetzt die Fragen: Hat jemand von euch
> mit den o.g. Betriebssystemen praktische Erfahrung und/oder gibt es
> noch andere Alternativen (außer die ollen Kisten einzustampfen)?

QNX kostet.

Anstatt DSL kannst du auch gleich ein Debian oder eine andere 
Distribution nehmen. Das hat den Vorteil der sehr viel besseren 
Wartbarkeit. DSL ist mehr dazu gemacht wenig Platz auf der Platte zu 
brauchen, nicht um mit weniger RAM auszukommen. D.h. Ein Debian mit xfce 
als Windowmanager dürfte nicht viel mehr RAM verbrauchen als ein DSL 
(zumal DSL Debian als Quelle der Pakete benutzt).

Die 32mb-Rechner würde ich aber gleich verschrotten, mit 64mb sollte 
sich aber schon ein aktuelles Linux zum surfen basteln lassen.

Eine andere Möglichkeit wäre solche Teile nur als Terminal-Client zu 
benutzen. D.h. per rdesktop, vnc, dem X-eigenem Protokoll o.ä. eine 
Sitzung auf einem Server zu starten. Dazu reichen dann auch 32mb.


Gruß,

Alexander


-- 
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Received on Wed Jan 24 15:33:28 2007

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