AW: Heimserver Stromverbrauch und Fileserver

Autor: Markus Bucher <mbucher_at_bedv.de>
Datum: 27.12.2006
Hallo,

habe heute ein USB/LAN-HD-Kombo ausprobiert. Es handelt sich um ein EverTech
Lan-Server der verspricht, aus jeder Festplatte einen zuverlässigen mini
file server zu machen. Hier ein paar Statements.

(+)
SMB und FTP funktionieren gut. Konfigurierbarer Passwortschutz.
USB bietet üblichen Komfort und gute Geschwindigkeit.
Benutzeroberfläche übersichtlich und ohne erkennbare Rechtschreibschwächen
(englisch).
IP-Konfiguration ordentlich. DHCP Server und Client.
Lüfterlos und leise, Aluminium-Heatsink
Installation der Festplatte problemlos.
Hübsches Design
Kostet nur etwa 60€ netto @ www.pixelbuy.de Energiesparfunktion (ungetestet)

(-)
SMB und FTP sehr langsam. Im Test kamen 2,7 mB/sec heraus.
Nur FAT32-Support
Nur IDE-Support

Mein Fazit:
Zu Hause für die Musik- und Videosammlung zu empfehlen. 
In professionellem Einsatz mangels Geschwindigkeit nur mit kleinen
Dateimengen zu empfehlen.

Jemand andere Erfahrungen mit dem Gerät gemacht?

Gruß und Netten Rutsch,
Markus Bucher

--
Bucher IT-Services
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skype:markusbucher
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> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: uugrn-bounces@mailman.uugrn.org
> [mailto:uugrn-bounces@mailman.uugrn.org] Im Auftrag von Timo 
> Zimmermann
> Gesendet: Montag, 4. Dezember 2006 10:08
> An: uugrn@uugrn.org
> Betreff: Heimserver Stromverbrauch und Fileserver
> 
> Hi,
> nachdem man hier liest, dass doch einige einen Server zu Hause haben 
> würde mich mal etwas interessieren. Wie geht ihr mit dem 
> Stromverbrauch um?
> 
> Als ich von einem "richtigen" Server zu embedded-Lösungen gewechselt 
> bin (auf ein Linksys Wrt54GL als Router + VPN, ein ein älteres 
> Notebook [zwar kein embedded-Board, aber immerhin Stromsparend], eine 
> Soekrisbox) hat sich die Stromrechnung um fast 150 Euro nach unter 
> verändert.
> (Vorher ein P3 800) Wie löst ihr das? Server einfach laufen lassen und 
> damit abfinden, dass etwas Geld verheizt wird - oder fahrt ihr die 
> Kisten jedes mal hoch wenn ihr sie braucht? (was mich um ehrlich zu 
> sein nach 2 Tagen genervt hat)
> 
> 
> Da ich aber wieder ein Fileserver brauche stellt sich mir nun die 
> Frage ob ich HDs in einem externen Gehäuse will und die dann über das 
> Notebook anbinden, oder ob ich ein Linksys NSLUG anschaffe oder doch 
> wieder zu einem "richtigen" Rechner greife.
> 
> Wirtschaftlich betrachtet wäre es IMO am sinnvollsten die Platten in 
> einem externen Gehäuse per Notebook ans Netz zu hängen.
> Nachteil: das Gerät hat keine NIC intern und momentan nur eine 10MBit 
> (wobei die sich ja leicht tauschen lässt)
> 
> Spassfaktor wäre bei einem Linksys NSLUG, wobei auch hier die Platten 
> in ein externes Gehäuse müssten und per USB an dem Gerät hängen.
> 
> Performancetechnisch geht wohl nichts an einem richtigen Server vorbei
> - zudem wären die HDs dort sicher gut aufgehoben.
> 
> Hat jemand Erfahrungen mit HDs in externen (USB) Gehäusen im 
> Dauereinsatz was die Lebensdauer / Temperatur / ... angeht.
> Performance ist in diesem Fall nicht so wichtig, da ich meistens nur 
> mit einem Client auf den Server zugreife (evtl.
> mal 2) mir wäre es nur wichtig, dass ich keine 12 Stunden brauche um 
> mal 10GB auf den Server zu jagen.
> 
> Gruß
> Timo
> 
> --
> http://mailman.uugrn.org/mailman/listinfo/uugrn
> 


-- 
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Received on Wed Dec 27 17:21:23 2006

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