Am Samstag, 16. Dezember 2006 20:57 schrieb Stephan Gromer:
> Wir waren vorher bei den Stadtwerken Schwetzingen = Stadwerke
> Heidelberg Fox Öko und sind jetzt bei den Stadtwerken Flensburg
Ich denke, die Wahl eines kommunalen Versorgers reduziert das
Risiko, dass der Anbieter Konkurs anmeldet.
Ich habe ziemlich von Beginn der Strommarktliberalisierung an den
Versorger gewechselt und musste dann in der Folge fast jährlich
zwangsweise wechseln. Ich wählte immer wieder den (für meine
Verbrauchshöhe) billigsten und das waren dann naturgemäß diejenigen
Unternehmen, die dem Konkurs am nächsten waren.
Die Versorgungssicherheit wird davon natürlich nicht beeiträchtigt,
das Netz betreibt ja weiterhin das örtliche Unternehmen. Einmal
hätte ich bei einem Konkurs fast Geld verloren, doch da ich
Einzugsermächtigungen bevorzuge (Vorsicht: Nicht mit den
gefährlichen Abbuchungsaufträgen an die eigene Bank verwechseln!)
konnte ich die letzte Abschlagszahlung zurückrufen. Die Postbank
hat sich zwar zunächst stur gestellt (weil nichts mehr zu holen
war), aber ein paar Briefe später hatte ich mein Geld zurück.
Inzwischen sehen die meisten Banken-AGB allerdings eine Frist für
die Geltendmachung von Rückrufen vor.
Mit meinem aktuellen Versorger www.ggew.de läuft es nun schon ein
paar Jahre gut. Ich empfehle aber, die verschiedenen
Stromvergleichslisten im Netz zu nutzen, bevor man sich
entscheidet. Im Gegensatz zum Telefon-Call-by-Call ist es
(normalerweise) ein einmaliger Aufwand, der sich lohnt.
Ansonsten finde ich deine Idee, den Rechner eines Bekannten zum
Backup mit zu nutzen, nicht schlecht, insbesondere, wenn man das
auf Gegenseitigkeit machen kann. Für geringere Ansprüche käme
vielleicht auch der Speicherplatz in Frage, den die Mailanbieter
wie GMX kostenlos bereitstellen. (Nun ja, 1 GB wird heute oft nur
für die allerwichtigsten Dateien genügen.)
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Viele Grüße
Werner Holtfreter
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Received on Sun Dec 17 15:24:52 2006