Hi,
hier mal das Ergebnis meiner Recherchen.
Am Freitag, 23. Dezember 2005 17:50 schrieb Markus Hochholdinger:
[..]
> 3. iSCSI
iSCSI scheint die Lösung der Wahl zu sein. Es wird auch von Windows
unterstützt und mit Hilfe kommerzieller Programme kann man sogar Windows
davon booten.
Linux scheint dies auch ganz gut zu unterstützen, sowohl als Initiator
(sozusagen der Client) als auch als Target (sozusagen der Festplattenserver).
Damit kann man dann wirklich alles abdecken. Mit LVM oder CLVM auf den
Festplattenservern kann man sich Häppchen der Festplatten als iSCSI-Target
freigeben. Auf dem virtuellen Server kann man dann jeweils ein iSCSI-Device
von jedem Server einbinden, als RAID1 zusammenbauen und darauf das
root-Dateisystem errichten (evtl. auch noch LVM drüber setzen, damit man das
root-Dateisystem leicht erweitern kann).
Damit hat man dann alles:
* Ausfallsicherheit durch RAID1 der iSCSI-Targets und Anbindung jeweils über
eigenes Netzwerk an die Festplattenserver.
* Boot von iSCSI sowohl mit Linux (Stichwort initrd) als auch Windows
möglich.
* Live-Migration möglich da Festplatten nur übers Netzwerk angebunden sind.
* Bei richtiger Verwendung von LVM und RAID leichte Erweiterbarkeit des
Festplattenplatzes.
Das Ergebnis ist dann sozusagen ein selbstgebautes SAN, aber viel billiger als
kommerzielle Lösungen.
Hat von euch jemand mit iSCSI Erfahrungen? Wenn nicht dann muss ich das wohl
mal selbst ausprobieren...
--
Gruß
\|/
eMHa (o o)
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Markus Hochholdinger
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Received on Tue Dec 27 14:37:08 2005