Hallo,
in letzter zeit fallen mir immer mehr ATX-Netzteile auf, die im
"ausgeschalteten" Zustand wirklich leicht warm sind. ATX ist immer
teilweise "angeschaltet", sonst wuerden solche Dinge wie Wakeup-on-Lan ja
nicht funktionieren... Und unter anderem deswegen verrecken die Dinger
auch so oft (jedenfalls bei uns in der Firma und daheim).
Ciao,
Robert
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Robert Braeutigam (EDV Unix/Internetadministration, Netzwerk)
Zentrum fuer Europaeische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)
L7,1 68161 Mannheim Tel.: +49(0)621 1235-272, -323 (Fax)
email: braeutigam_at_zew.de http://www.zew.de
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On Tue, 10 May 2005, Werner Holtfreter wrote:
> Am Montag, 9. Mai 2005 23:26 schrieb Stephan Gromer:
>
> > Mein Testserver läuft meist
> > nicht (eben um Strom zu sparen), hängt aber am Netz, d.h. der
> > Hauptschalter am Netzteil ist auf "1", der Rechner selbst aber
> > aus. Trotzdem schluckt das Ding glatt über 30 Watt.
>
> Ich kenne die typischen Werte nicht, habe da aber leichte Zweifel!
> 30 W würden sich in merklicher Erwärmung äußern. Wird die Kiste
> außen handwarm?
>
> Ob du ein geeignetes Messgerät zur Messung der *Wirk*-Leistung bei
> einem Verbraucher mit sehr *kleinem* *Stromflusswinkel* verwendet
> hast, ist unklar. Ich habe hier so etwas (ein antikes
> Kreuzspulmesswerk), habe es aber noch nicht am PC gehabt. Wenn du
> es wissen, willst, dann hänge ich es mal an meinen Rechner.
>
> > Ich bin mir jedoch mangels
> > Elektrotechnikkenntnissen nicht sicher ob dies ein primäres
> > Problem des (billligen) Netzteiles ist oder aber ob das Mainboard
> > (Asus A7V8X) diesen Saft auch im AUS-Zustand anfordert (zumindest
> > brennt immer die kleine grüne Diode).
>
> Ganz ungeschützt würde ich mal auf 4 W für das Board plus 4 W für
> das Netzteil tippen, inkl. der meist standby mitversorgten
> Netzwerkkarte, die es ermöglicht, den Rechner ferngesteuert
> einzuschalten.
>
> > Sprich löse ich mein
> > Problem durch den Erwerb eines besseren Netzteils (was auch sonst
> > Vorteile hätte)
>
> Macht der Hersteller Angaben über die Standby-Wirkleistungsaufnahme?
>
> > oder aber muss ein Ein-/Ausschalter an das
> > Netzkabel ran. Wenn ja, macht der Ein/Ausschaltvorgang dem
> > nachgeschalteten Netzteil bzw. Mainboard evtl. durch
> > Überspannungen o.ä. Probleme?
>
> Es gibt billige Steckerleisten mit beleuchtetem Kippschalter, die
> kannst du nehmen. Der Einschaltstromstoß, mit dem die Elkos geladen
> werden, stellt Stress für die Gleichrichter des Netzteils dar - den
> andererseits aber auch das allerbilligste Netzteil auszuhalten hat!
> Etwas anderes ist nicht gefährdet (vom Kippschalter einmal
> abgesehen, der funkt ganz hübsch). Hier werden zwei PCs täglich
> seit mehreren Jahren netzseitig geschaltet. Ich habe sie so
> eingerichtet, dass sie beim Anlegen der Netzspannung selbständig
> einschalten. Das netzseitige Schalten halte ich deshalb für
> sinnvoll, weil ja noch andere Komponenten (Monitor, Drucker,
> Brüllwürfel u.ä.) gleich mit getrennt werden können und sollten,
> weil sie ebenfalls Standbyleistung ziehen.
> --
> Viele Grüße
> Werner Holtfreter
>
Received on Tue May 10 09:04:40 2005