Am Mittwoch, 9. Februar 2005 17:10 schrieb Robert Schiele:
> - Andererseits koennte es an einer sehr hohen
> I/O-Anforderungsmenge zum Beispiel an die Platte liegen.
Danach sieht es aus. Wenige Minuten bleibt das System noch
bedienbar, während die Hardware-Interrupts (meine Festplatte läuft
ohne DMA) kontinunierlich ansteigen. Bei
0,1% us 38% sy 24% wa 39% hi 0,1% si
wird das System dann praktisch, schlagartig unbedienbar.
> Durch den unter Unix typischen Memory Overcommit ist es
> Applikationen auf bestimmte Art und Weise leicht moeglich,
> praktisch unendlich viel Arbeitsspeicher anzufordern. Der Kernel
> kann dadurch in eine Situation gebracht werden, dass er nahezu
> ausschliesslich mit dem Ein- und Ausswappen von Speicherseiten
> beschaeftigt ist, bis er irgendwann die Auswegslosigkeit seines
> Tuns erkennt und einen Prozess abschiesst.
Mein Kernel hat innerhalb 8 Stunden nichts erkannt. Woher hat er nur
diese Sturheit :-)
> So etwas ist vermeidbar, indem man sinnvolle ulimits (Siehe auch
> in der Man-Page der bash) setzt.
...
> Auf deinem SUSE-System gibt es ein spezielles Paket ulimit,
> welches das komfortable systemweite Setzen dieser Limits erlaubt.
Schaue ich mir mal bei Gelegenheit an, danke!
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Viele Grüße
Werner Holtfreter
- application/pgp-signature Anhang: stored
Received on Wed Feb 9 18:17:45 2005