On Thu, Jan 13, 2005 at 10:07:39PM +0100, Axel Dönges wrote:
> Hallo noch mal,
>
> wo wir gerade so heftig am Swappen sind, fällt mir ein, dass mir auch
> das Gegenteil davon noch nicht ganz klar ist...
>
> Ich habe mir erklären lassen, dass Linux brachliegenden Arbeitsspeicher
> selbständig nutzt, um damit Festplattenzugriffe zu cachen. Da ich
Das macht jedes moderne Betriebssystem.
> inzwischen eine heftige Liebe zu großen RAID-Controllern mit dickem
> Cache (128 oder 256 MB) verspüre, die mein Konto leider nicht teilen
> will, frage ich mich natürlich, inwieweit Linux in der Lage ist, einen
> brauchbaren Ersatz zur Verfügung zu stellen.
>
> Kann man irgendwie Einfluss auf dieses Caching nehmen? Oder ist das
> nicht vorgesehen, weil es ohnehin optimal läuft?
Ein solcher Algorithmus kann nicht optimal arbeiten, denn dazu muesste er die
Zukunft kennen. Aber die Algorithmen in den heutigen Systemen sind so
ausgerichtet, dass sie fuer den Regelfall gut arbeiten.
> (Ich weiß, dass der Cache auf den Controllern neben dem Puffern der
> Schreibvorgänge auch dazu dient, die Wartezeit abzufangen, die der
> RISC-Chip auf dem Brett braucht, um die Checksummen für RAID 5 zu
> berechnen. Da ich für die Workstation aber RAID 0 plane und der
> Fileserver nicht schnell sein muss, brauche ich eigentlich keinen
> Speicher auf dem Controller - glaube ich. ;) )
Fuer Striping brauchst du nicht mal einen speziellen Controller. Das kann das
Betriebssystem ohne merklichen Overhead selbst.
Robert
--
Robert Schiele Tel.: +49-621-181-2214
Dipl.-Wirtsch.informatiker mailto:rschiele@uni-mannheim.de
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Received on Thu Jan 13 23:02:16 2005