Re: Offenes wLAN Netz in Heidelberg

Autor: Andreas Krauß <andreas_at_krauss-privat.de>
Datum: 03.10.2004
Hallo Werner,

>Selbst wenn nun die gesamte von der Parabolspiegel abgegebene 
>Leistung in einem einzigen Menschen absorbiert würde, dann würde 
>dieser Mensch nicht 100 W, auch nicht 100 mW sondern die 
>Ausgangsleistung der Karte von 30 mW absorbieren.
>  
>
Nur dass diese 30mW nicht isotrop ( gleichmäßig in alle Raumrichtungen - 
kugelförmig ) sondern auf einen einzigen Punkt gebündelt abgestrahlt 
werden. Dies ist ja genau die Aussage des EIRP ... Wenn Du dich vor 
diese Antenne stellt, bekommt der Punkt auf deinem Körper eine 
gebündelte Strahlung ab, die der Strahlung von 100W einer ungebündelten 
isotropen Strahlung entspricht. Welche Maße dieser Punkt auf deinem 
Körper hat, könnte man sicherlich über den Abstand berechnen, jedoch 
wäre mir das ziemlich wurscht - jeder Fleck meines Körpers ist mir 
wichtig genug um nicht absichtlich dieser Strahlung von 30mW auszusetzen 
....

>Im übrigen sind die erlaubten Grenzwerte keine Grenzen, an denen 
>Schäden eintreten (solche Schäden sind bei den hier betrachteten 
>Größenordnungen nie verlässlich nachgewiesen worden) sondern dem 
>freie Ermessen entspringende Vorsorgewerte.
>  
>
Was aber auf keinen Fall sicherstellt, dass Werte unterhalb dieser 
Grenzwerte keine Schäden verursachen!

Soviel zum Thema Strahlung :-) Zum Themenkomplex - wird das überhaupt 
gebraucht ??

Ich denke dass hier auf jeden Fall bedarf bestehen könnte! Ich komme 
täglich in Haushalte wo noch 56k-Modem rumstehen, da DSL zu teuer ist. 
Man denke hier alleine an die Anschlußgebührt von fast 100€ + ca. 15€ im 
Monat für die Telekom + dem Internet-Provider. Alternativen? Ist der HSI 
von KabelBW eine Alternative (64k-Flatrate für 10€ im Monat)? 

Hier sind die Vorteile einer WLAN-Lösung zu sehen .... sehr 
wahrscheinlich schneller als 64k und die Kosten wären nicht höher. Bei 
einem 2MBit-DSL-Anschluß auf 30 Leute verteilt, wäre das bei 10€ im 
Monat Einnahmen von 300€ bei 68kBit/s. Und die 100€ sollte man einen 
WLAN-AP inkl. Antenne für den Nutzter bekommen. Die Hardware-Kosten 
müssten dann über die laufenden Einnahmen finanziert werden.

Die entsprechende Dichte von Interessenten sollte natürlich vorhanden 
sein. Wenn 30 Leute über je 5km Entfernung angebunden werden möchten, 
wird das natürlich nichts. Aber das war ja eigentlich auch die Frage des 
Ursprungspostings ... ob diese Interessensdichte vorhanden ist.

Gruß

Andreas
Received on Sun Oct 3 17:57:09 2004

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