Re: T1/E1 bzw. G.703 (2MBit Standleitung) PCI Karten unter Linux

Autor: Juergen Unger (j.unger_at_addict.de)
Datum: 30. Mar 2004


Hallo !

On Tue, Mar 30, 2004 at 03:36:41PM +0200, Johannes Walch wrote:
> > E1 Leitungen betreibt man vorzugsweise mit richtigen Routern aka
> > Cisco oder aehnliches.
>
> Cisco=richtiger router
> Linux=falscher router
>
> ?!?!? :-)

klar kann man sowas genausogut mit Linux aufbauen (dann sollte man
aber auch moeglichst keine Platte drin haben und von Flash-Karte booten,
keine Luefter zu haben die ausfallen koennen ist auch von Vorteil).
Ist halt ne Frage der Standzeit die man erwartet. Die Ciscos z.B.
laufen nach fuenf bis acht Jahren ohne Ausfall noch wie am ersten Tag.
Die allermeissten auf PCs basierenden Router erreichen nur einen
Bruchteil dieser Lebensdauer.

> Meiner Meinung nach ist Linux den Ciscos in bestimmten Dingen was die
> Routerfunktion angeht weiter ?berlegen, in anderen dann wieder an St?ck
> unterlegen. Aber trotzdem haben beide Systeme eine Berechtigung in diesem
> Zusammenhang.

ACK. Linux hat ein paar Dinge voraus. Habe ich im kommerziellen
Umfeld bei Routerinstallationen aber noch nie gebraucht.
(Was natuerlich kein Argument ist, man koennt das ja doch mal
brauchen)

> > Entsprechende PCI Karten fuer sowas gibt
> > es zwar, lohnt sich aber preislich eigentlich ueberhaupt nicht.
>
> Wieso ? Was kosten die ?

schon ein paar Jahre her, da hatte ich Preise solcher Karten
die lagen bei zumindest 400-500 EUR/Stueck... und dann waren
immer noch Protokollkonverter X.21 nach G.703 notwendig.
Karten die direkt G.703/E1 drauf hatten waren noch ein vielfaches
teurer.

Viele Gruesse,
   Juergen

-- 
ENOSIG

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