Autor: Raphael H. Becker (Raphael.Becker_at_gmx.de)
Datum: 15. Jan 2003
On Tue, Jan 14, 2003 at 11:48:11AM +0100, Juergen Linder wrote:
> Nur ein Problem:
> Das Notebook hat zwar eine PCMCIA-Karte für Netzwerk,
> aber um vom Netz installieren zu können benötigt (laut SuSE) das System
> mindestens 30 MB Hauptspeiche und das Notebook hat nur 8 MB.
> 486er CPU und 500 MB Festplatte. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
<konditionierung mode="slackware">
ftp://ftp.slackware.com/pub/slackware/slackware-8.1/bootdisks/README.TXT:
lowmem.i This is a really stripped-down Linux kernel which might
be useful for installing on IDE systems with a low
amount of RAM (less than 8MB). If bare.i runs into
problems, you might try this. NOTE: On systems with
extremely low memory (4MB), ZipSlack plus the
fourmeg.zip add-on (found in the zipslack directory)
may boot and run even in cases where lowmem.i doesn't.
If use have to use lowmem.i to install, you'll then
probably have to compile a custom kernel with the
minimal additional features that your machine requires.
Fazit: Angeblich(!) laesst sich Slackware 8.1 (die ist recht aktuell)
mit 8MB und ggf sogar noch weniger von Diskette booten und vermutlich
auch installieren. Auf der Webseite wird zwar von 16MB RAM als Minimal-
Anforderung gesprochen, aber versuchen kann man es ja mal.
Installation: Das Verzeichnis "slackware/" (bzw das, was davon
wirklich gebraucht wird) auf einen PC mit NFS-Server legen.
Mit hilfe der pcmcia-Diskette dann versuchen, die Netzwerkkarte
anzusprechen (sofern das nicht schon aus Speichermangel scheitert).
ifconfig etc ... entweder von Hand machen oder vom setup-script.
Ich ziehe es vor, die 3 Befehle von Hand zu tippen und das NFS-Share
irgendwohin (nicht /mnt!!!) zu mounten und dann "existing directory"
als Installationsquelle angeben. Ich bevorzuge /nfs:
ifconfig eth0 192.168.0.129 netmask 255.255.255.0 up
mkdir /nfs
mount -t nfs 192.168.0.1:/ftp/slackware/8.1/slackware/ /nfs
Ach so, ja ... Slackware bietet in der root-disk einen sh-prompt an.
Dort kann man so essenzielle Dinge wie fdisk, swap, swapon ... von
Hand anlegen, falls waehrend der Installation ansonsten der Speicher
ausgehen sollte.
Ich muss sagen, das kleinste, worauf ich slackware bisher erfolgreich
installiert habe war ein 486/50 mit 16MB RAM ... also vergleichsweise
Luxus. Und das war immerhin die Variante, bei der erstmal 5 root-disks
auf die RAM-Disk entpackt werden.
Vielleicht bekommen wir das ja mal koordiniert und wir installieren
die Kiste mal auf einem Stammtisch. Wir benötigen dazu einen weiteren
Laptop mit LAN-Anschluss als NFS-Server, slackware, einen Stapel
Disketten, ein Cross-Over-Kabel ... ich wuerde die 8MB-Herausforderung
annehmen ;-)
> Würde es gerne als kleien Samba-Server nutzen
Zu Demozwecken, vermute ich?
Ernsthaft BENUTZEN will man das System ja eher nicht mehr ;-)
> mfg Jürgen
Gruss
Raphael Becker
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