Re: Druckereinrichtung

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From: Juergen Roethig (jroethig_at_gmx.de)
Date: 07. May 2002


Hallo Welt ;-)

"Raphael H. Becker" wrote:
>
> Sebastian Stark wrote:
> > Raphael H. Becker wrote:
> > > Wieso sind eigentlich elle "schoen bunt und anklickbar"-Programme
> > > automatisch "leichter"? Ich finde die apsfilter-Installation (SETUP.sh)
> > > recht intuitiv von der Benutzerfuehrung her ... ist halt nicht bunt,
> > > aber trotzdem eigentlich ziemlich leicht.
> >
> > Automatisch leichter wohl nicht, aber in aller Regel werden
> > Setupprogramme, die mit Graphik- oder Soundschnickschnack aufwarten
> > können (z. B. Solaris) als einfacher und "schneller" empfunden. Auch
> > wenn das gar nicht stimmt, es wird aber laut diverser Studien vom
> > "Durchschnittsinstallierer" so empfunden.
>
> Ein Systemadministrator ("root") ist kein Durchschnittsinstallierer.

Welch hochintelligenter und die Diskussion unglaublich weit
vorantreibender Beitrag - da schreibt Sebastian ausfuehrlichst, warum er
(wenn er Programme im System installiert und sich damit als
"Systemadministrator" betaetigt) eine Maus-unterstuetze oder mit
aehnlich "unnuetzen" Dingen angereicherte Installationsroutine als
manchmal durchaus angenehm empfindet, und dann kommt als Antwort dieser
platte Satz (man koennte es auch "Stammtischparole" nennen)! Bei einem
Linux-System _ist_ der Durchschnittsprogrammierer gleichzeitig der
Durchschnittsinstallierer und damit auch sein eigener
Systemadministrator! Oder darf "man" sich kein Linux-System auf seinem
Heimrechner installieren, solange man keinen
"Systemadministrator-Lehrgang" absolviert hat, bei dem man jeglichem
unnuetzen (aber wie von Sebastian beschrieben angenehmen) Zierrat
abschwoeren muss, bevor man sein Zertifikat erhaelt? Mit dieser
Einstellung (bei umgekehrten Vorzeichen) kann man auch bei MS und dem
ganzen MSCE-Krempel gut ankommen ...

Und um das ganz klar zu sagen: Die Diskussion war nicht, dass der
Durchschnitts-Linux-Benutzer nicht auch Systemkenntnisse haben _muss_,
wenn er gleichzeitig sein System administriert (letzteres duerfte beim
Heimnutzer der Normalfall sein, ersteres dagegen -noch- nicht
unbedingt), sondern die Frage war, warum Installationsprogramme a la
"Klicki-Bunti" vom Durchschnittsinstallierer (und nicht vom
hauptberuflichen Systembetreuer) manchmal als angenehm empfunden werden.
Und klar - ich habe zu dieser Frage jetzt auch keinen Beitrag geleistet
und schweige dazu auch weiterhin, weil ich dazu nichts (und damit
genausoviel wie RHB) zu sagen habe, aber ich will dann eben auch keine
solchen Kommentare auf UUGRN lesen, welche die Menschen anderer Meinung
nur abqualifizieren, ohne Argumente zu nennen. Und deshalb habe ich
jetzt doch wieder einmal viel mehr geschrieben, als ich urspruenglich
eigentlich schreiben wollte ...

Gruss

Juergen


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