From: Alexander Holler (holler_at_ahsoftware.de)
Date: 05. Feb 2002
Hallo Mark,
--On Freitag, Februar 01, 2002 05:50:31 +0100 "Mark Seuffert (Pirates)"
<captain_at_pirate.de> wrote:
> Ich hab mal zusammengefasst was ich rausgefunden habe in einem Artikel
> über Netzwerkprogrammierung für Filesharing. Falls es jemand interessiert
> kann er gerne mal drüberlesen und sagen ob ich großen Müll erzählt habe?
>
> http://www.gnutellaforums.com/showthread.php?s=&threadid=7723
> (in englischer Sprache)
Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, willst du eher das Pattern
Proactor anstatt Reactor nehmen.
Ansonsten finde ich den Artikel recht nett, zum Thema Speicherverwaltung
kleinerer Blöcke usw. gibt es bereits massenweise Literatur,
Implementationen dazu findet man z.B. in Loki oder in der Boost-Library.
Und zum Thema MTU denke ich irgenwie immer wieder, daß der ganze Aufwand
vernachläßigbar ist. Und wenn dann noch das Stichwort Firewall kommt, erst
recht. Denn wenn ne Firewall da ist, die evtl. auch noch auf Proxys bzw.
Socks basiert, ist der ganze MTU-Krempel eh nur bis zur Firewall gültig.
Die macht dann wiederum was sie will. ;)
Irgendwie denke ich, daß du dein "superpeer" von der falschen Seite
angehst. Zuerst implementiert man ein gutes, flexibles und solides Konzept,
und wenn das dann läuft, fängt man an zu optimieren (daher das flexibel).
Im vorliegendem Fall würde ich z.B. ne Klasse fuer das Msg-Handling nehmen,
der ich später dann anstatt new einen anderen Allocator verpasse (s. z.B.
SmallObjects von loki).
Mal abgesehen davon, mich würde interesieren für welche Leitungsgrößen bzw.
Clientanzahl denn dein "superpeer" gedacht ist. Wenn der nur mit
DSL-Leitungen oder ähnlich "kleinen" Leitungen operiert, ist das der ganze
Aufwand des Optimierens bei den heutigen Rechnern meiner Meinung nach eh
nur als "theoretisch interessant" zu betrachten. ;)
Bei dickeren Leitungen kommen dann auch zunehmend andere Faktoren ins
Spiel, wie I/O-Druchsatz der Hardware usw. Das kann man beliebig ausweiten.
;)
Gruß,
Alexander
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