Re: Webradio & DSL ?

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From: Andreas Fiesser (fiesser_at_gmx.net)
Date: 18. Nov 2001


"Raphael H. Becker" wrote:

> Welcome to the Real World[tm]

Danke da war ich schonmal. Das war aber öde. :)

> Wenn irgendwo "768k" draufsteht, dann heisst das, dass die Verbindung
> bis zum Provider/Vermuttling auf Layer 1 mit 768 kBit laeuft (wenn
> ueberhaupt).

Der Trick ist aber, dass die Geschwindigkeit zu etlichen Hosts
maximal ist.
Andere erreiche ich nur im Schneckentempo.

> Beim Provider laufen dann sagen wir mal 20 Leitungen mit je 768k auf,
> [...] gibt es halt ganz kurze
> Verzoegrungen, bis 2 gleichzeitig ankommende Pakete nacheinander ueber
> den Uplink raus sind. Ich rede hier von Verzoehrungen im niedrigen
> ms-Bereich, nicht was man normalerweise direkt "merkt".

Offenbar gehen die Verbindungen komplett ein, weil der
Playout-Buffer leerläuft und nur zögerlich wieder gefüllt wird.

> Nun gibt es da eine seltsame Mode, sich seinen eigenen Uplink zu Hause
> mit Muell vollzukleistern (das selbe, was man auch bekommt, wenn man
> Radio oder TV einschaltet um Schwachsinn zu konsumieren) und es werden
> immer mehr Leute, die sowas machen. [...]

Ist das nicht der Sinn eines breitbandigen Anschlusses ?
Schau dir mal die Werbung der Telekomischen Provider an. Multimedia,
Film, Musik, etc ...
D.h. genau das ist die Anwendung von DSL und Konsorten. Dann sollen
die Provider sehn wie sie das gebacken bekommen, dass zB ich mir
nach Herzenslust Müll reinziehen kann und zwar in Farbe und Stereo.

Zur Zeit kann man leider in einigen Gebieten MA bzw Süddeutschlands,
wie die Hotleiner versichern, nicht DSL in voller Pracht genießen.
Noch kurz vor dem Blackout lief Shoutcast völlig flüssig.
Jetzt nachdem DSL wieder da war, habe ich doppelt so schnelle Pings
zB zu heise.de (35ms), aber Radio tuts nicht mehr und ich werde auf
Port 67 zugepflastert, was mir ungewollt zu einer Standleitung
verhilft.

> PS: An der Uni-Mannheim wurden letztens saemtlche inbound-Ports fuer die
> Wohnheimnetzte dicht gemacht um FileSharing zu unterbinden ...

Vermutlich löhnt die uni das volumen und bei dicker Leitung mit
halbwegs großzügiger bandbreite in beiden richtungen, geht da schon
was durch, wenn da der eine oder andere einen mirror von irgendwas
betreibt oder sich munter videofilme oder software saugt.
Vermutlich sichert sich die Uni da auch gegen angriffe ab, sie
unterstütze Musik- / Software-Piraterie / Kipo und was weiß ich.

... af


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