Re: blowfish2: Partitionierung

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From: Raphael H. Becker (beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de)
Date: 23. Sep 2001


Christian Weisgerber wrote:

> Hagü dir da eingeflüstert hat. Apropos Randbedingungen, was soll
> die Kiste überhaupt machen? Ich habe zufällig ein paar Zahlen für
> OpenBSD/i386 bereit, weil ich gerade auch einen anderen Rechner
> einzurichten habe.

blowfish2 wird in Zukunft alle zentralen Dienste des Vereins hosten,
also auch die Webseite und die Datenbank. Das alles passt derzeit auf
einen Bruchteil ds Platzes, den wir haben werden.
Ob und in wie weit der dann auch Shellserver wird, weiss ich noch nicht
... bei OpenBSD habe ich jedoch erstmal kein schlechtes Gefuehl dabei,
lokale User zu haben.
Aus der RS6k wird wohl ein reiner Shellserver, der aber notfalls auch
als Backup-Server laufen kann (Datenbank, Webseite, Mailingliste). Was
sicher vorerst nicht laufen wird, ist ein FTP-Server, der viel content
hat. Sicher, ein FTP waere sinnvoll, aber nur fuer kleinere Dinge, zB
als Datenspeicher fuer Programme/Projekte von uugrn-Mitgliedern, sofern
das benoetigt wird.

> > Ich schlage vor, die beiden Seagates aus Partitionierungsgruenden und
> > vor allem aus Performancegruenden als RAID0 laufen zu lassen.
>
> RAIDframe, hmm, mutig.

Du raetst also davon ab, wieso? Schelchte Erfahrungen, was ist das
konkrete Risiko?
 
> > / 64MB
> Okay. Ich habe hier sowas wie 25M belegt.
>
> > /tmp 512MB
> Auch wenn's egal ist, erscheint mir das maßlos übertrieben. Was
> soll das belegen? Außerdem werden Temporärdateien von verschiedenen
> Anwendungen eher zufällig über /tmp und /var/tmp verteilt, weil
> niemand mehr weiß, was der Unterschied zwischen diesen Verzeichnissen
> sein soll.

Das war eins von den Dingen, wo ich mehr weiss, wie das genau
zusammenhaengt ... es war wohl ne Geschichte mit /usr/src, dass ggf in
/tmp eine Arbeitskopie abgelegt wird. Frag mich nicht, was das war.
Wenns nicht benoetigt wird, dann reichen aich meinetwegen 100MB.
 
> > /usr 2644MB (Rest)
>
> Der Basissystemanteil auf /usr: 151M
> /usr/X11R6: 116M

Entscheidend ist, was so alles in /usr/local landen wird. Allerdings
duerfte das auch nicht so viel werden. Die Kiste wird ohne X11 laufen,
also nicht nur kein lokaler Server, sondern auch keine Libs etc.
 
> > /var 512MB
> > /althome 512MB (**)
> > swap 256MB
>
> > raid0 (ca 8488MB):
> > /usr/src keine Idee wie gross
> > /usr/obj keine Idee wie gross
>
> /usr/src: 303M
> /usr/XF4: 370M (oder /usr/src/XF4, wenn man /usr/src abtrennt)
>
> Da dieser Rechner sicher nicht als Hauptaufgabe hat, sich selbst
> ständig neu zu bauen, halte ich besondere Optimierungen dafür für
> verfehlt. Ich sehe auch keinen Grund, die Sourcen von /usr
> runterzunehmen. Wenn man Sourcen und Objekte trennt, wie üblich,
> dann legt man /usr/obj geschickterweise auf eine andere Spindel.
> Aber wie gesagt, ich halte das hier für nicht besonders relevant.

Es ist sicherlich nicht die Hauptaufgabe, aber ich wuerde diese Option
gerne offenhalten.

> Wieviel CPU hat die Kiste nochmal?

200MHz iirc
 
> Das Repository zu spiegeln lohnt sich nicht, Sourcen kann man bei
> Bedarf mit CVSup aktualisieren. Ein Gefummel mit CTM, das Hagü
> bestimmt wieder propagiert, ist für einen derart gut angebundenen
> Rechner völlig absurd.

Ich wuerde es gerne als Option offenhalten, d.h. bei Bedarf verwenden.
 
> > Wegen RAID0: Kann man in OpenBSD nur Platten ver-RAID-en oder geht das
> > (wie bei Linux auch) mit einzelnen Partitionen?
>
> Die Manpage spricht zwar immer von Disks, aber die Beispiele verwenden
> Partitionen. Richtige Doku gibt's wohl hier:
> http://www.pdl.cmu.edu/RAIDframe/

Werde ich mir mal ansehen, wenn ich wieder etwas mehr Luft habe (Umzug
etc).
Wenn RAID ein Risiko darstellt (also im speziellen die Implementation in
OpenBSD), dann verzichte ich darauf. Wie siehts mit LVM aus?

Alles in allem habe ich im MOment einfach ein Problem mit dem
Plattenplatz: es gibt zu viel :) Die Frage ist, wie man einen beinahe
staendig idlenden Server mit beinahe leeren Platten sinnvoll einsetzt.
Nein, SETI ist keine Loesung fuer die CPU :)

Ich will mir also in allen Richtungen Optionen offenhalten, damit nicht
bei jeder Kleinigkeit erst der ganze Server reorganisiert werden muss.
Eine Alternative waere, den Server mit weitgehend unpartitionierten
Platten in den Keller zu stellen und dann bei Bedarf Partitionen
dazuzubauen.

Gruss
Raphael Becker

-- 
t(){ while [ -n "$1" ];do T=/tmp/$$.html;lynx -source "http://dict.leo.\
org/?search=$1"|grep search\ result >$T&&w3m -dump $T;rm $T;shift;done;}
[ -n "$1" ]&&t "$@"||while read -ep dict2\> W;do t $W|more; done #by rhb
# http://rhb.swm.uni-mannheim.de/scripts/dict2


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