Re: Vereinsrechner - mal wieder

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From: Raphael H. Becker (beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de)
Date: 09. Feb 2001


Christian Weisgerber wrote:
> Raphael H. Becker <beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de> wrote:

> > Mal so ein paar Dinge, die ein User dort machen koennen wird:
> > * e-mail (POP, evtl SMTP nach RFC 2554)
>
> Damit die Leute mit Vanityadresse @uugrn.org auftreten können? Das
> ist nun krass überflüssig. (Also ich habe ~4MB Mail täglich.)

_du_, aber nicht _jeder_

Das ist wie mit den Flatrates. Insgesamt geht die Rechnung
(idealerweise) auf, de facto nutzen <10% der Leute >90% der Ressourcen.
Wenn es Insgesamt zu viel wird, muss man ueber Einschraenkungen/Ausbau
nachdenken, ganz klar.
 
> > * Homepage (uugrn.org/user oder uugrn.org/~user) oder (wenn wir nen
> > eigenen DNS laufen lassen): user.uugrn.org
>
> Das funktioniert nur für die normalen Homepages, die ohnehin niemand
> liest.

Das ist die Frage. Ich habe grade gestern gesehen, dass ich da noch ne
seite auf meinem Rechner liegen habe, die monatlich 100-200 Abrufe hat.
Auf dieser Seite befindet sich rein gar nix ausser ein paar wenigen
Links mit je einer Beschreibung, was sich hinter dem Link verbirgt.
Und: Wenn man die Moeglichkeit anbietet, wird sie von denen genutzt
werden, die daran Interesse haben. Mir geht es darum, Interesse zu
foerdern.

> Wenn jemand einmal etwas Interessantes dort ablegt, kommt
> es zu einer unkontrollierten Traffic- und Kostenexplosion. Bei
> RNInet haben seinerzeit nicht einmal eine Handvoll Leute praktisch
> den kompletten Webtraffic von zig GB veranlasst.

Die Frage ist, was auf diesen Seiten abgelegt war. Wenn dort
zig-MB-schwere Files rumliegen, dann kommt sowas schnell zusammen ...
mit Textartigen Webseiten schafft man so einen Traffic nur schwer. Alles
eine Frage einer moeglicherweise zu erstellenden Policy.
Der Anwenderkreis dieser Moeglichkeit ist ja auch limitiert auf die
Mitglieder der UUGRN und insofern relativ uebersichtlich.
 
> > Und wenn das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle, dann
> > irgendwann auch mal:
> > * IPv6-Tunnel-Endpunkt (d.h. Zugang zum join/6bone zB via GRE oder IPIP)
>
> Auch das wird durch die Trafficbegrenzung unattraktiv. Die interessante
> Möglichkeit den Vereinsrechner als Gateway für das heimische Netz
> zum 6bone zu benutzen, kann man streichen.

Es war zum Experimentieren gedacht, nicht zum Abwickeln des gesamten
privaten Traffics.
Bisherige 6bone-Zugaenge setzen (soweit ich das verstanden habe) eine
statische v4-Adresse voraus. Die wenigsten haben dieses und sind damit
von vorne herein vom 6bone ausgeschlossen. Mit einem Gateway, welches
6bone-Endpunkt ist _koennte_ man einen Zugang bieten, sofern der von uns
eingesetzte Tunnel (GRE, etc..) das von sich aus kann (dynamische
Adressen auf Clientseite).
Nur dafuer war es gedacht .. und seien wir mal ehrlich: so viel Traffic
_kann_ man uber v6 noch gar nicht produzieren, weils noch gar nicht das
Angebot gibt. IRC6 ist derzeit noch die verbreitetste Anwendung
=>
http://www.join.uni-muenster.de/cgi-bin/join/trafficreport.pl?8.02.2001

Gruss
Raphael Becker

-- 
m(){ if [ $1 -eq 1 ];then echo $2 $3;else m $(($1-1)) $2 $4 $3;m 1 $2 \
$3 $4;m $(($1-1)) $4 $3 $2;fi;};if [ $# -eq 3 ]&&[ $3 -ge 1 -a $1 -le \
3 -a $1 -ge 1 -a $2 -le 3 -a $2 -ge 1 -a $1 -ne $2 ];then m $3 $1 $2 $\
((6-$1-$2)); else echo Usage: /bin/sh hanoi.sh from to num; fi #by rhb


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