From: Hans-Guenter Weigand (hgw_at_d1906.inka.de)
Date: 28. Jan 2001
Wer einen Rechner, dessen Chassis praktisch immer geerdet ist, mit einem
Verstärker verbinden will, erlebt leicht eine Überraschung. Es pfeift,
knackt und brummt. Ursache sind Masseschleifen, also muß man die Geräte
galvanisch trennen.
Eine Möglichkeit ist ein einfacher induktiver Übertrager. Bei Conrad
Electronic gibt ein solches Teil recht preiswert:
31 14 05-88 Übertrager GLI-18 DM 29.95
Dieser Übertrager stammt eigentlich aus dem weniger anspruchsvollen
PKW-Audiobreich und stellt einen Bandpaß dar, dessen untere Eckfrequenz
bei ca. 60 Hz liegt, wie auch im Katalog angegeben. Wer gute
Baßreflex-Boxen oder gar richtige Subwoofer betreibt, kann da einen
Unterschied hören. (Ja, ich. :-)
Eine Alternative dazu hat ELV. Dort gibt es einen Bausatz für einen
aktiven, auf Optokopplern basierenden Trennverstärker. Laut Katalog ist
dessen Frequenzgang besser, die untere Eckfrequenz liegt bei 20 Hz bzw.
darunter:
10-369-01 Optischer Trennverstärker, Komplettbausatz DM 49.95
10-369-29 Passendes Gehäuse, bearbeitet DM 15.95
Ein Netzteil ist eingebaut, es muß also kein Steckernetzteil verwendet
werden. Bei der nächsten Bestellung lasse ich mir so ein Gerät
zukommen, Testbericht folgt.
Übrigens hat ELV auch einen Anti-RIAA-Filter, mit dem man einen
Phono-Eingang eines Verstärkers in einen Tape/AUX-Eingang umwandelt,
eine rein passive Schaltung. So bekommt der Verstärker einen für
Soundkarten tauglichen Eingang mehr. (Hallo Naddy! ;-)
10-280-48 Anti-RIAA-Filter, Komplettbausatz DM 9.95
-hgw
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