Re: uuxqt und DNS

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From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.inka.de)
Date: 16. Jan 2001


Hans-Guenter Weigand <hgw_at_d1906.inka.de> wrote:

> > define(`confDONT_PROBE_INTERFACES',true)
>
> "If you set this, you must also include some support for these addresses
> (e.g., in a mailertable entry) -- otherwise, mail to addresses in this
> list will bounce with a configuration error."

Das bedeutet nur, dass sendmail die Hostnamen der Interfaces nicht
automatisch zur Liste der Namen der lokalen Maschine hinzufügt und
deshalb Mail an solche Adressen nicht als lokal erkennt.

Für dein PPP-Interface ist das völlig uninteressant, weil du keine
Mail an a3219.pppool.de usw. bekommst. Für dein Ethernet-Interface
auch, weil gethostname() schon den lokalen Hostnamen liefert.

Die Warnung betrifft nur Maschinen, die mit mehreren Interfaces
laufen, welche verschiedene kanonische Namen tragen, und an die
sie Mail zugestellt bekommen. Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich
nur in Konfigurationen auftritt, wo man die NS-Abfragen nicht
abzustellen braucht, könnte man die Namen immer noch in local-host-names
oder direkt in der Konfiguration in der Klasse 'w' eintragen.

> Es gibt aber auch "DAEMON_OPTIONS", mit denen sich IPv6 ganz abstellen
> läßt. Aber frag' mich bloß nichts genaues. :)

sendmail lauscht hier nicht auf einem IPv6-Port. Die reine
Verfügbarkeit von IPv6 (options INET6) veranlasst ihn schon dazu,
die IPv6-Adresse des lokalen Hosts zu ermitteln.

-- 
Christian "naddy" Weisgerber                          naddy_at_mips.inka.de


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