Re: DNS-Forwarding bei dynamischen Adressen?

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From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.inka.de)
Date: 02. Oct 2000


Sebastian Stark <seb_at_gosh.todesplanet.de> wrote:

> Ich verwende intern nur private IP-Adressen. Fuer welche Anwendung ist es denn
> notwendig, die externe IP-Adresse aufloesen zu koennen?

Für alles, was raus ins Netz geht.

> Zumal das ja vom Nameserver deines Providers gehandelt wird, da
> koenntest du evtl. Schwierigkeiten bekommen, es handelt sich in
> diesem Fall ja dann um einen Doppeleintrag im DNS.

Ich weiß nicht, von was du redest, aber es hat nichts mit meinem
Problem zu tun.

Rechner A wählt sich per PPP ein, und ppp(8) macht die zugeteilten
Nameserver-Adressen verfügbar, u.a. indem es sie nach /etc/resolv.conf
schreibt. A ist Gateway für Rechner B und B kann darüber mit dem
Rest des Internet kommunizieren. Aber wo bekommt B Nameservice her?
Eigentlich hat dieses Problem jeder, der ein Netz mit dynamischer
IP-Adresse anschließt.

Ich habe jetzt auf dem Gateway einen caching-only named aufgesetzt,
und aus ppp.linkup wird die Liste der Forwarders in named.conf
umgeschrieben und »ndc reconfig« ausgeführt. Die restlichen Rechner
im Netz haben das Gateway in resolv.conf eingetragen. Funktioniert
wunderbar. Allerdings verletzt das automatische Umschreiben von
Konfigurationsdateien meinen Sinn für Ästhetik.

> Elegant mit BIND8: /usr/sbin/nsupdate verwenden anstatt die named.conf zu
> modifizieren und zu HUPen.

Ich kann mit nsupdate RRs ändern, aber nicht die Forwarders.

-- 
Christian "naddy" Weisgerber                          naddy_at_mips.inka.de


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