From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.inka.de)
Date: 30. Sep 2000
Gegeben: Ein Netz, das über ein Gateway (PPP-Dial-up, dynamische
Adresse, NAT) ans Internet angebunden ist. Das Gateway bekommt bei
jeder Einwahl die Nameserver-Adressen des Providers über IPCP
mitgeteilt.
Problem: Die anderen Rechner im Netz erfahren die Nameserver-Adressen
nicht von allein.
Wie löst man das am besten? Konkret ist das Gateway ein BSD-Rechner
mit Brian Somers User-PPP, ppp(8). Das kann die ausgehandelten
Nameserver-Adressen sogar direkt nach /etc/resolv.conf schreiben.
Es gibt zweifelsohne viele Möglichkeiten das _irgendwie_ zu lösen
(resolv.conf mit rdist verteilen, oder named und aus ppp.linkup
neue named.conf schreiben und named HUPen), aber wie löst man das
_elegant_?
Ich denke da an einen DNS-Forwarder auf dem Gateway, den man bei
den anderen Hosts als Nameserver einträgt, und der die Abfragen
einfach weiterleitet. Gibt es für diese beschränkte Aufgabe etwas
besseres als named? Man hat mir pdnsd empfohlen, aber das beinhaltet
auch viel unnötigen Kram.
-- Christian "naddy" Weisgerber naddy_at_mips.inka.de
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