Re: [FreeBSD] Anf"angerfragen eines Umsteigers

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From: Christian Weisgerber (naddy_at_unix-ag.uni-kl.de)
Date: 24. Aug 2000


Raphael H. Becker:

> > Ich bin mir nicht sicher, was du meinst. Ein gemeinsames Clipboard
> > für Copy&Paste zwischen Konsole und X11 gibt es nicht.
>
> schön wärs aber.

Na, dann hast du ja ein Projekt vor dir.

[rc.conf]
> Und wie kann ich diesen Parameter aktivieren ohne rebooten zu müssen?

In /etc/rc* nachschauen, was mit den Konfigurationsvariablen gemacht
wird, und das entsprechend manuell ausführen. Die Konsoleeinstellungen
werden in in rc.i386 ausgewertet.

> Zum Thema CopyPaste zwischen den Konsolen: Ist es nur bei mir so, oder
> ist es normal, daß man auf einer KOnsole einen Text markiert
> ("LinkeMaustaste") und auf einer anderen Konsole diesen durch
> "RechteMaustaste" gefolgt von "MittlereMaustaste" pastet? Warum reicht
> ein einfaches "MittlereMaustaste" nicht aus?

Bei mir reicht das. Die Bedeutung der drei Maustasten für Copy&Paste
ist dieselbe wie bei X11.

> In welcher Manpage ist das beschrieben? moused?

Ja, moused(8), gegen Ende.

[mc/midc]
> Hmm ... ich werd mir, solange ich keinen Namenskonflikt habe, einen
> Symlink anlegen.

Oder du setzt dir einen Alias.
Ein »find /usr/ports -name PLIST | xargs grep '^bin/mc$' /dev/null«
hat den Konflikt gefunden: der _M_odula-2 _C_ompiler (mc) von
lang/mocka.

> Und wie stark unterscheiden sich 4.0 und 4.1?

$ cvs -d ~anoncvs/freebsd rdiff -rRELENG_4_0_0_RELEASE \
  -rRELENG_4_1_0_RELEASE src | mail beckerra # ;-)

http://www.de.freebsd.org/releases/4.1R/notes.html

[Tastenwiederholung]
> Setzt X nach dem Starten eigene Werte?

Ist mir noch nicht aufgefallen. Aber XF86Config(5) kennt eine Option
»Autorepeat <delay> <rate>« im Keyboard-Abschnitt.

> Also, alte Problematik: Es soll der X-Server auf terminal.localnet
> manipuliert werden, [...]
> Dumm nur, daß beim Aufruf von "Xwrapper" .xinit nicht ausgewertet wird
> (oder doch?).

Nein, aber ~/.xsession auf dem Host, wo du dich einloggst. Dort
kannst du etwas in dieser Art einfügen:

case $DISPLAY in
    terminal:*)
        ...
        ;;
esac

Ich verwende das nicht zu knapp hier an der Uni, um kaputte
Tastaturbelegungen mit xmodmap geradezubiegen, u.ä.

[tcsh autocompletion]
> > sie dafür ^D und nicht TAB. Das kann man vermutlich umkonfigurieren.
>
> ^D bewirkt hier derzeit "exit" bzw "logout".

Ach stell dich doch nicht so an. ^D ist überladen:

1. Auf leerer Zeile: beenden der Shell.
2. Wenn ein Zeichen unter dem Cursor steht: dieses löschen.
3. Am Ende einer Zeile: Anzeige der Vervollständigungsmöglichkeiten.

1. und 2. hat auch die bash per Default.

[/var]
> Nunja ... Als ich das slice unterteilt habe, habe ich einfach mal "A"uto
> genommen. Dabei hat er von einem 3GB-slice gerade mal 20MB (oder sowas
> in der Art, jedenfalls sehr wenig) für /var genommen und kein(!!) /home

Naja, wer solche Vorgaben verwendet und sich dann anschließend
beschwert, ist selber schuld. Um nur ein paar Logfiles abzulegen,
reichen 20MB. Wenn man Anwendungen hat, die eigene Datenbanken unter
/var ablegen, muss man das eben entsprechend dimensionieren.

Partitionierung ist zu einem großen Teil Geschmackssache.
De gustibus non est disputandum.

Ich weiß nicht einmal, was sysinstall(8) bei der Auto-Konfiguration
anbietet, so wenig hat mich das jemals interessiert.

Mein letztes System habe ich etwa so partitioniert:

da0a / 100M
da0e /usr 2G
da0b swap 260M
da0f /var 500M
da0g /home 2G
da0h /extra 3.6G (Rest)

-- 
Christian "naddy" Weisgerber                     naddy_at_unix-ag.uni-kl.de


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