Re: Quoting und Freundlichkeit

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From: Juergen Roethig (jroethig_at_gmx.de)
Date: 02. Aug 2000


Hallo Michael, hallo Welt ;-)

alles das, was ich jetzt von der Original-EMail geloescht habe und daher
unkommentiert lasse, beschreibt Positionen, denen ich wohl im
wesentlichen zustimme. Allerdings fuerchte ich, dass vieles davon (Was
ist ein Flame? Wann ist Zurueckhaltung nicht angebracht, weil sonst
etwas im Raum stehen bleibt, was da nicht stehenbleiben sollte?) leider
reine Auslegungssache ist, weshalb auch weiterhin Streitfaelle wie
bisher entstehen werden ...

Nur zu nachfolgendem nochmals eine Erlaeuterung von mir ...

Michael Lestinsky wrote:
>
> Am 01.08.'00 schrieb Juergen Roethig:
> > Mir
> > scheint aber, dass nicht besonders viele der hier mitdiskutierenden
> > Teilnehmer sich ihre "Elaborate" vor dem Abschicken wirklich noch einmal
> > durchlesen, sonst koenten nich so file Faeler pasiren (was neben Form
> > und "primaerem" Inhalt auch falsche Rechtschreibung, Grammatik, Syntax,
> > Interpunktion und unklare Semantik betrifft).
>
> Zur Rechtschreibung gibt es sicherlich Tools, die man in den
> Mailclient integrieren kann (z.B. ispell). Diese Tools sind aber auch
> nicht immer ganz eindeutig. Oftmals fehlen ja gar gerade die Wörter,
> bei denen man sich selbst nicht sicher ist.
> Zur Grammatik: die ist nun wirklich nicht jedermanns Stärke. Die
> Fehler die hier gemacht werden, werden auch in jedem anderen sozialen
> Umfeld gemacht. Trotzdem werde ich keinen dafür "anmachen". Wenn
> Missverständnisse oder Vieldeutigkeiten auftauchen, dann nehme ich mir
> aber das Recht zur Rückfrage heraus. Bei Syntax, Interpunktsion und
> Semantik verfahre ich analog.

Ich will nicht, dass das, was ich hier geschrieben habe, schon wieder
falsch aufgefasst wird: Ich verlange nicht, dass jede(r) unbedingt
fehlerfreie Emails schreibt, ich erachte aber die Masse der Fehler als
ein Anzeichen (Indiz? Oder gar Beweis?) dafuer, dass das (aus anderen
Gruenden empfohlene) Durchlesen von eigenen Texten vor deren Versenden
praktisch kaum eine(r) durchfuehrt, weil Fehler sonst nicht derart
haeufig und teils mit sogar gravierenden Folgen (insbesondere, wenn sie
das Verstaendnis verhindern) auftreten duerften ... sicher beherrscht
nicht jede(r) die deutsche Sprache perfekt, aber trotzdem sollte jede(r)
sich zumindest ein wenig Muehe (im Rahmen seiner/ihrer jeweiligen
Moeglichkeiten) beim Verfassen deutschsprachiger Texte machen!

Gruss

Juergen


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