From: Juergen Roethig (jroethig_at_gmx.de)
Date: 27. Jun 2000
Hallo Klaus, hallo Welt ;-)
klaus.wohlfahrt_at_dinx.de wrote:
>
> aus dem Internet - speziell aus den Informationen über Linux
> auf Notebooks vom Typ Toshiba unter der bekannten URL
> .../kharker/... - habe ich erfahren, warum bei neueren Versionen
> von Red Hat Linux (und ebenso SuSE) die Tastatur nach dem
> Hochfahren am Login Prompt oft hängenbleibt: 'gpm' kommt
> mit der Auswahl von Interrupts für PCMCIA nicht zurecht, und
> dieser Konflikt legt dann die Tastatur lahm!
Hmmm, Probleme zwischen gpm (welches bekannterweise bei einer
Textkonsole fuer die Maussteuerung zustaendig ist) und X (welches seine
eigenen Maustreiber mitbringt) sollen oefter (nicht nur bei Notebooks)
vorkommen und sind allgemein bekannt, aber dass gpm auch
Wechselwirkungen mit PCMCIA-Geraeten hat *wunder* ???
> Ein (für mich gang-
> barer) Ausweg ist es, gpm nach der Installation wieder hinaus-
> zuwerfen.
Warum laesst Du gpm bei der Installation nicht gleich weg, anstatt es
erst zu installieren und dann wieder zu deinstallieren?
> Vielleicht kann man stattdessen auch die Interrupts
> passend einschränken, aber dazu fehlt mir noch die Erfahrung.
Ich habe wohl noch nicht ganz das Problem auf Deinem Toshiba verstanden,
um dazu etwas sagen zu koennen ...
> Ich bedanke mich für viele Hinweise in dieser Frage, darunter
> einen dezenten solchen auf Debian, aber ich habe mich halt so
> an Red Hat gewöhnt ... ;-)
Wenn Du einen solchen Hinweis bekommen hast, dann solltest Du den
vollkommen ignorieren oder ganz schnell wieder vergessen. Ein solcher
Hinweis kommt mir etwa so vor wie die Diskussion irgendwelcher
pubertierenden Kiddies zum Thema "meiner ist groesser", die, nachdem
Windows nicht mehr "cool" ist, glauben, dass Sie nun durch die
Installation einer angeblich "coolen" Linux-Distribution ihre eigene
"Coolness" zu beweisen glauben. Jede der diversen Distributionen mag
ihre Vor- und Nachteile haben, aber das von Dir geschilderte Problem ist
garantiert nicht distributionsspezifisch, sondern duerfte bei Debian
genauso auftreten wie bei RedHat oder SuSE (sofern Du die gleichen oder
vergleichbaren Pakete, also insbesondere gpm, dort ebenfalls
installierst). Also kannst Du Dein RedHat ruhig weiter behalten und
nutzen ;-)
Gruss
Juergen
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