From: Wolfgang Grosch (wolle_at_fadenzaehler.de)
Date: 11. Apr 2000
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: owner-uugrn_at_newsfeed.rhein-neckar.de
[mailto:owner-uugrn_at_newsfeed.rhein-neckar.de]Im Auftrag von Moritz
Moeller-Herrmann
Gesendet: Dienstag, 11. April 2000 16:48
An: Unix User Group Rhein-Neckar e. V. E-Mail"
Betreff: Drucken (was: Re: Appletalk/Netatalk)
>>On Tue, Apr 11, 2000 at 03:54:46PM +0100, Wolfgang Grosch wrote:
>> Hi Liste,
>>
>> Danke für die Tips und Links. Ich werde sie mir die nächsten Tage mal
>> reinziehen.
>>
>> So, jetzt mal ne andere Frage zum ausdrucken über Linux. Aber nicht
>> Plattformspezifisch.
>> Gibt es eigentlich eine RIP-Software für PS-Dateien unter Linux?>
>Was heißt RIP?
RIP = Raster Image Prozessor
Dies kann einerseits ein Software-RIP (bspw. Firma ECRM; stellt auch
Belichter her oder wie unten beschrieben von EPSON für ihre PS-Drucker)oder
ein speziell gefertigtes Hardware-RIP(bspw. Firma Fiery) sein. Das SW-RIP
ist lediglich ein Programm und das HW-RIP ist ein Rechner, der den ganzen
Tag nichts anderes macht als PS-Dateien zu berechnen und dann auf einem
Drucker bzw. Belichter ausgibt. Der RIP berechnet die abgeschickten
PostScript-Dateien und druckt bzw. belichtet die durch die Berechnung bzw.
Umwandlung erzeugten Bitmap-Dateien aus.
Ein SW-RIP ist natürlich billiger, da man das Programm auf einem
handelsüblichen PC installieren kann, im Gegensatz zu einem HW-RIP, das
speziell gefertigt wird und dementsprechend teuerer ist (Kommt auf die
Ausstattung an) als das SW-RIP plus den PC.
Ich hoffe du kannst das verstehen. Ich drücke mich manchmal etwas
unverständlich aus.:-) Wenn nicht, Mail genügt.
>>
>> Ich frage deshalb, da wir in unserer Druckerei in der nächsten Zeit ADOBE
>> Indesign für Mac und Win einsetzen wollen und das Pogramm unter Win erst
mit
>> '98 :-(( oder NT läuft. Der Knackpunkt liegt aber darin, dass wir das
EPSON
>> RIP für Win 95 und Mac haben und es nicht für '98 und NT entwickelt
wurde.
>> Ausserdem ist das Programm nicht gerade billig. Man kann ja auch sparen.
So
>> ist mir nun eingefallen, das man ja einen alten PC als Print-Server unter
>> Linux nutzen könnte, auf dem auch netatalk läuft. Ich möchte aber
vermeiden,
>> dass sich unsere Mitarbeiter mit GhostScript auseinandersetzen müssen,
>> obwohl ich persönlich nichts gegen dieses Programm habe. Ich möchte nun
mal
>> einen einigermassen reibungslosen Workflow realisieren, ohne viele
>> Zwischenschritte.
>> Ich habe mich schon in cups und ESP Print Pro eingelesen (dank
>> Linux-Magazin), aber sehe keine Möglichkeit andere Clients als Linux zu
>> benutzen. (Oder habe ich da was falsch verstanden? :-( )
>Ähm selbst NT kann an lpd Drucker durcken AFAIK und mit Samba könnt man
>zumindest den Win95 REchnern einen Drucker anbieten. Einfach die Drucker
>freigeben.
Das ist mir schon klar. Aber, wenn ich Layouts habe, die der Kunde sehen
will bzw. wir selbst zur Überprüfung, dann muss ich das Layout meistens als
PS-Datei "rippen" lassen, damit die Farben und der Stand des Layouts mit dem
späteren Offsetdruck übereinstimmt. Ohne spezielles Drucker-RIP (EPSON) muss
ich den Umweg über GhostScript wählen, das ich wie oben genannt nicht
unbedingt möchte.
Grüsse
Wolfgang Grosch
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