From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.rhein-neckar.de)
Date: 05. Feb 2000
Raphael Becker <beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de> wrote:
> Ein mehr oder weniger umfassender Artikel zum Thema befindet sich im
> LinuxMagazin 6/98
> http://www.linux-magazin.de/ausgabe/1998/06/AudioServer/audioserver.html
Danke.
Der Artikel ist allerdings nicht nur steinalt, sondern in weiten
Teilen auch völlig uninteressant. :->
Die dort verwendete Radiokarte ist ein vom Rechner programmierbarer
Tuner, der ein Analogsignal ausspuckt, das man wieder in die
Soundkarte füttert. Ächz. Ich dachte eigentlich, dass man direkt
digitalisiert. Der Hinweis, dass der Tuner im Rechner gestört wird,
hat allerdings etwas für sich. Vielleicht einfach einen externen
Tuner nehmen, und das NF-Signal in die Soundkarte schieben? Das
wird ja immer mehr low tech. Herrje, ich habe sowas seit Jahrzehnten
;-) nicht mehr gekauft, was kostet ein 08/15-Tuner von der Stange?
Gibts sowas im Zeitalter der Kompaktanlagen noch außerhalb des
Luxusmarkts?
Mittlerweile grüble ich auch, ob man den MP3-Kodierungsschritt
(außer zur Archivierung) nicht gleich weglassen kann. Selbst rohe
CD-Datenrate ist mit ~600MB/h für heutige Plattenkapazitäten nicht
gerade erschreckend. Und das sind 44.1kHz/16bit/stereo. Für UKW
reichen 30kHz und - ich finde im WWW ums Verrecken keine Angabe
zum Rauschabstand - sagen wir mal 14 Bit. Macht 2*420kb/s bzw.
360MB/h. Tropf, tropf.
-- Christian "naddy" Weisgerber naddy_at_mips.rhein-neckar.de
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