From: Alexander Hartmann (hartmann_at_fim.informatik.uni-mannheim.de)
Date: 12. Jan 2000
> > Das muss mir jemand erklären.
> > - Der Host schickt eine Resolverabfrage über UDP (host:n,
> > nameserver:domain).
> > - Das NAT-Gateway macht daraus (gateway:m,nameserver:domain).
> > - Der Nameserver antwortet (nameserver:domain,gateway:m).
> >
> > Wie kommt jetzt die Assoziation (gateway:m,host:n) zustande? UDP
> > ist verbindungslos. Du bist sicher, dass da nicht irgendwo ein
> > kleiner DNS-Proxy gesessen hat?
100%ig sicher bin ich mir nicht, aber ich denk, das ganze geht so :
Der NAT-Gateway macht praktisch "nen eigenen Port auf", und sagt, dass die
Antwort der Nameserver-Abfrage an genau diesen Port geschickt werden soll.
Wenn nun auf dem Port eine Antwort ankommt, weiss der NAT, fuer welchen
Rechner die Antwort bestimmt war, und leitet sie weiter.
Fuer den ersten Rechner (der die Anfrage gestellt hat), sieht es so aus,
als ob er direkt an den Nameserver gekommen ist.
Der NAT baut halt intern eine Tabelle auf und merkt sich die benutzten
Ports.
Gruss,
Alex
_
~0 (_| Alexander Hartmann
|(_~|^~~| < hartmann_at_fim.informatik.uni-mannheim.de >
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