Re: LIP 19100 - Details

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From: Michael Lestinsky (michael_at_zaphod.rhein-neckar.de)
Date: 12. Jan 2000


Am 12.01.'00 schrieb Raphael Becker:
> Christian Weisgerber wrote:

[caching only DNS]
> > Herrje, dann muss halt derjenige, der dieses Gateway aufsetzt, mal
> > die Man-Page lesen.

*aechts*
Noch mehr Arbeit.

> > > Soll ja nur annähernd gleichmäßig sein. So soll zB das SuSE-NFS bspw
> > > via .128 angesprochen werden, der Rest (debian, slackware, etc ...)
> > > über die .129 ...
> >
> > Dann musst du aber auch sicherstellen, dass die Server auf den
> > verschiedenen Adressen hängen und nicht alles über ein Interface
> > rausschicken.
>
> Hmm ... daran hab ich gar nicht gedacht ...
> "Merkt" denn der nfsd nicht, über welche Adresse er angesprochen
> wurde?

Schon, wenn der nfsd auf 2 verschiedenen Rechnern läuft. ;-)
Wozu haben wir denn die ganzen Server dastehen? Ich bin dabei auf
meinem Rechner Platz freizuschauffeln:

michael_at_zaphod:~> df /dev/hda8
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/hda8 2547687 106848 2309108 4% /home

Auf 2,3GB bekommt man so einiges unter. Notfalls kommt auch noch eine
der SuSE-Eval-CDs ins Laufwerk, und ich gebs für NFS frei. Wenn mir jemand
SCSI-Platten (Fast- oder Ultra-) bringt, kann ich das auch beliebig
vergrößern.

Einen "Fall-Back"-Server dastehen zu haben wäre ohnehin nicht dumm,
wenn Du weiterhin deine Stabilitätsprobleme hast. Mit meinem
Topologie-Vorschlag von unten sollte das gesamte Netz von deinem
Rechner unabhängig sein.

> Ansonsten trenne ich das /24 in 2x/25 (zufälligerweise würde das mit

Warum? Wir haben doch genug Rechner.

> was: Netz1 Netz2
> ----------------------------------------------------------------
> Network Adresse 192.168.1.0 192.168.1.128
> Broadcast Adresse 192.168.1.127 192.168.1.255
> Netmask 255.255.255.127 255.255.255.127
>
> Gateway 192.168.1.1 192.168.1.135
> NFS-Server und Proxy 192.168.1.126 192.168.1.129

Hatten wir nicht ausgemacht, das alles in ein Subnetz kommt? Wenn wir
unsere Switches geschickt in die Hierarchie einfügen, dann sollte auch
der Traffic in den einzelnen Teilen davon erträglich sein.

> Naja, bevor ich deswegen großen Stress mache ... 2x100MBit ist
> wahrscheinlich ohnehin Overkill und würde kaum schneller sein, als nur
> 1x100MBit (weils der Server vermutlich eh nicht schaffen würde).

Lustgewinn durch Schmerzen? ;-)
Ich denke, wir sollten bei den Servern keine Experimente
machen. Lieber eine einfache Topologie, dann kann man auch Fehler
leichter finden.

Vorschlag:

                                                       +------rhb:nfs-server
----+ +--+ +------------------+ |
INET|-----|KM|---HUB*--ne0|Magrathea(Gateway)|de0----Switch---zaphod:nfs-server
----+ +--+ | +------------------+ | |
                   | 10B-T +-100B-TX
             134.155.20/24 HUB* HUB
                                                 +10B-2

de0 bekommt die 192.168.1.2

KM=Kabelmodem.
Alles hinter de0 ist in einem 192.168.1/24-Netz.

Haben die Kabelmodems auch einen RJ45-Anschluss oder nur Coax?
Haben wir auch 2 HUB*s, mit einem 10B-2-Anschluss? Ich hoffe doch
sehr, sonst muessten wir auf einem der Rechner noch eine Bridge
realisieren. Oder 2 halt doch Subnetze. Der 134.*-Teil müßte notfalls
halt auch wegfallen.

Dieser Aufbau hat nur einen kleinen Nachteil:
Die Leute, die vor dem Gateway sitzen kommen nicht an die NFS-Server
dahinter -> Installation von CDs. Oder sie verzichten für einen Tag auf
ihre eigene IP -> auch nicht so furchtbar schmerzhaft.

Bye
Michael

-- 
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