From: Christian Weisgerber (naddy_at_mips.rhein-neckar.de)
Date: 12. Jan 2000
Raphael Becker <beckerra_at_rumms.uni-mannheim.de> wrote:
> > Wie hatten wir eigentlich letztes Mal Nameservice? UDP über NAT -
> > so ganz von allein geht das ja nicht.
>
> Wir haben die DNS der Uni direkt benutzt, via NAT ... ohne Probleme,
> ohne weiteres Zutun.
Das muss mir jemand erklären.
- Der Host schickt eine Resolverabfrage über UDP (host:n,
nameserver:domain).
- Das NAT-Gateway macht daraus (gateway:m,nameserver:domain).
- Der Nameserver antwortet (nameserver:domain,gateway:m).
Wie kommt jetzt die Assoziation (gateway:m,host:n) zustande? UDP
ist verbindungslos. Du bist sicher, dass da nicht irgendwo ein
kleiner DNS-Proxy gesessen hat?
> "Merkt" denn der nfsd nicht, über welche Adresse er angesprochen
> wurde?
Ein Server bekommt normalerweise alle Pakete von allen Interfaces.
Möchte man, dass er einzelne Interfaces besonders behandelt, so
muss man das extra einbauen. Hat dein nfsd sowas? Antworten folgen
der Routingtabelle. Du kannst das Netz aber nur auf ein Interface
routen. Man müsste statische Routen für die einzelnen Hosts setzen.
> Der Gateway sollte dann allerdings die 192.168.1.1 und die
> 192.168.1.135 nehmen (die 129-132 ist von mir belegt) ... ich hoffe
> mal, daß ein aliasing wie unter Linux (zB eth1:0) möglich ist
Das geht irgendwie.
> Kann man beide /25-Netze auf einem gemeinsamen Medium laufen lassen?
Das weiß ich nicht. Alle Ethernet-Broadcasts werden in beiden Netzen
empfangen. Hmm. Was geht alles über Ethernet-Broadcasts? r:-/
> was: Netz1 Netz2
> ----------------------------------------------------------------
> Network Adresse 192.168.1.0 192.168.1.128
> Broadcast Adresse 192.168.1.127 192.168.1.255
> Netmask 255.255.255.127 255.255.255.127
.128 .128
-- Christian "naddy" Weisgerber naddy_at_mips.rhein-neckar.de
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